MEINHARDT: Gemeinsam eine Ausbildungskrise verhindern
(pressrelations) - . Zum gemeinsamen Appell von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden, trotz Wirtschaftskrise möglichst viele Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP im Deutschen Bundestag Patrick MEINHARDT:
Alle müssen mit anpacken, damit aus der Wirtschafts- und Finanzkrise keine Ausbildungskrise wird. Es ist ein falsches Zeichen, dass das Parlament nicht eingebunden worden ist. Das bedeutend bessere Zeichen wäre eine gemeinsame Erklärung von Wirtschaftsverbänden, Regierung und Opposition gewesen. Nur muss man dies dann auch wollen.
Gerade jetzt ist es enorm wichtig, dass genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Insbesondere der Mittelstand bildet weit über das Erforderliche aus und nimmt in besonderem Maße seine Bildungsverantwortung auch 2009 wahr. Die Bundesregierung muss nur endlich einen konkreten Weg aufzeigen, wie Auszubildende bei der Insolvenz einer Firma ihre Ausbildung gesichert fortsetzen können.
Die Schulen müssen deutlich stärker auf die Ausbildung durch mehr Praxisbezug vorbereiten, aber auch direkt über Ausbildungsmöglichkeiten informieren und Schüler bei ihrer Bewerbung begleiten. Hierfür brauchen die Schulen auch die notwendigen Ressourcen.
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