LENKE: Mut zu mehr Familie machen
(pressrelations) - . Zu den Ergebnissen der Studie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, wonach drei Viertel der Befragten die Familie wichtiger als Beruf oder Freizeit bewerten, erklärt die familien- und frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ina LENKE:
Familie ist kein Auslaufmodell. Im Gegenteil. Wenn 60 Prozent der Männer eine hohe Bereitschaft zeigen, in Elternzeit zu gehen, ist dies ein klares Zeichen, dass Politik, Unternehmen und Gesellschaft gemeinsam Mut zu mehr Familie machen sollten.
Um Familie in einer modernen Arbeitswelt leben zu können, braucht es eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass sich Familienfreundlichkeit auch für Unternehmen auszahlt. Im Konkurrenzkampf um qualifizierte Facharbeiter und Facharbeiterinnen haben Betriebe mit flexibleren Arbeitszeiten- und modellen klare Wettbewerbsvorteile. Mit gezielten familienfreundlichen Maßnahmen können Unternehmen Überbrückungs-, Fluktuations- und Wiedereingliederungskosten vermeiden.
Familienfreundliche Maßnahmen dürfen sich nicht nur auf die Betreuung von Kleinkindern beschränken. Gerade das Ergebnis der Studie zeigt, dass Väter mehr Verantwortung in der Familie übernehmen wollen. Dazu gehört, dass Väter auch in leitenden Positionen ermunternd werden sollten, in Elternzeit zu gehen.
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