Verkehrsverlagerung auf die Schiene im Alpenquerenden Verkehr durch die Schweiz unverzichtbar
Ausbau der Schieneninfrastruktur als Grundlage für mehr Kombinierte Verkehre im Alpentransit
(pressrelations) - rg, 8. Mai 2009) ?Die Verkehre auf der Nord-Süd-Achse werden mittelfristig weiter wachsen. Um diese nachhaltig zu bewältigen, ist eine verstärkte Einbindung von Schienengüterverkehren in die Transportkette unverzichtbar?, fordert DB Intermodal-Chef Hans-Georg Werner. Auf dem Alptransit-Verkehrsforum des Schweizerischen Generalkonsulats in Hamburg plädierte er für die Weiterführung der Verkehrsverlagerungspolitik, speziell mit Blick auf ökologisch sensible Regionen wie die Alpen sowie die kontinuierliche Beseitigung von Engpässen in der Schieneninfrastruktur. Die Schweizer Verkehrspolitik habe für ganz Europa Vorbildwirkung, besonders was die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene angehe. Nicht nur in konjunkturell schwierigen Zeiten sei es wichtig, durch gezielte Förderungen die richtigen Impulse in den Markt zu geben und Kombinierte Verkehre zu stärken.
?Eine weitere Steigerung der Verkehrsleistung im Kombinierten Verkehr durch die Schweizer Alpen ist jedoch nur möglich, wenn die dafür notwendigen Güterverkehrstrassen vorhanden sind?, so Werner weiter. Konkret erwarte er einen entscheidenden Mehrwert von der Neuen Alpen Transversale (NEAT) für den Kombinierten Verkehr zwischen Nordeuropa und Italien. Gleichzeitig betonte er jedoch die Notwendigkeit, beim Bau der NEAT die Auslegung für Lkw-Trailer mit einer Profilhöhe von mindestens vier Metern konsequent umzusetzen. Nur so sei der gestiegenen Nutzung dieser Trailer (PC70/400) und der Notwendigkeit zur Verkehrsbündelung Rechnung zu tragen. ?Diese Profilhöhe ist für den Kombinierten Verkehr durch die Alpen unverzichtbar, um langfristig große Transportvolumen auf die Schiene zu verlagern. Dieser Verpflichtung gegenüber der Wirtschaft, der Bevölkerung und nicht zuletzt gegenüber der Umwelt sollten wir uns stellen?, so eine zentrale Forderung von Hans-Georg Werner.
Als Marktführer für Kombinierte Verkehre in Europa fährt DB Intermodal momentan rund 260 Züge pro Woche im Alpentransit durch die Schweiz von und nach Italien. Insgesamt transportiert DB Intermodal rund 3,2 Millionen Ladeeinheiten pro Jahr im Kombinierten Verkehr und erspart dadurch der Umwelt rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 gegenüber dem Transport auf der Straße.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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