Uneinigkeit der CSU bei der Dopingbekaempfung
(pressrelations) - Zu den Aeusserungen der bayerischen Staatsministerin der Justiz und fuer Verbraucherschutz, Dr. Beate Merk, zur Dopingbekaempfung erklaert die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Freitag:
Mit verhaltenem Interesse nehmen wir die juengsten Verlautbarungen der bayerischen Justizministerin Dr. Beate Merk
(CSU) hinsichtlich eines Anti-Doping-Gesetzes zur Kenntnis. Frau Merk fordert in Interviews - mal wieder - ein eigenstaendiges Anti-Doping-Gesetz oder auch die uneingeschraenkte Strafbarkeit des Besitzes von Dopingsubstanzen und beklagt oeffentlichkeitswirksam, dass der von ihr initiierte Gesetzentwurf bislang so wenig Anklang bei deutschen Sportpolitikern gefunden habe.
Wir koennten in Deutschland allerdings schon wesentlich weiter sein, wenn wir in der grossen Koalition im Jahr 2007 mit identischen Forderungen nicht an der Unionsfraktion gescheitert waeren - auch an den Mitgliedern der CSU-Landesgruppe. Um es klar zu sagen: Wir begruessen jegliche Unterstuetzung im Kampf gegen Doping - auch aus Bayern. Aber Frau Merk wuerde in ihrem Bemuehen, den Kampf gegen Doping zu intensivieren, wesentlich glaubwuerdiger wirken, wenn sie ihre Positionen zumindest in der CSU mehrheitsfaehig machen wuerde. Wann, Frau Merk, bekommen Sie endlich Unterstuetzung aus der eigenen Partei? Unsere haben Sie jedenfalls.
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