13. Sitzung der deutsch-rumänischen Regierungskommission für Angelegenheiten der deutschen Minderheit in Rumänien
(pressrelations) - und 03. April 2009 fand in Berlin die 13. Sitzung der Deutsch-Rumänischen Regierungskommission für Angelegenheiten der deutschen Minderheit in Rumänien statt. Die Sitzung wurde geleitet vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, und vom rumänischen Staatssekretär im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten von Rumänien, Bogdan Mazuru.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Maßnahmen zur Förderung der deutschen Minderheit.
Das Bundesministerium des Innern unterstützt die deutsche Minderheit in Rumänien mit einem Gesamtvolumen von ca. 1,6 Mio. Euro. Hierzu zählen humanitäre Hilfen, insbesondere Zuschüsse zu den Kosten von 4 Altenheimen und 2 Sozialstationen, wirtschaftliche Hilfen für klein- und mittelständische Betriebe in Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft zur Ausstattung mit Maschinen und Geräten und Projekte im Bereich der Jugendarbeit als die Gemeinschaft fördernde Maßnahmen.
Das Auswärtige Amt fördert kulturelle und bildungspolitische Maßnahmen der deutschen Minderheit in Rumänien und stellt in 2009 Mittel in Höhe von ca. 594.000 Euro zur Verfügung.
Auch die Länder Bayern und Baden-Württemberg setzen in 2009 ihre Hilfen zugunsten der deutschen Minderheit in Rumänien fort.
Die rumänische Regierung unterstützt die deutsche Minderheit im Jahr 2009 mit ca. 1,3 Mio. Euro im Sozialbereich durch Stärkung der Verbandsstrukturen und durch Förderung von kulturellen Projekten.
Hierzu erklärt der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Bergner:
„Die Förderprogramme des Jahres 2009 sichern die Kontinuität der Entwicklung der deutschen Minderheit in Rumänien. Ich freue mich, dass beide Seiten ihre Bereitschaft bekräftigen, die deutsche Minderheit in Rumänien weiter zu unterstützen und darin einen Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit und Identitätsbildung sehen. So kann die deutsche Minderheit in Rumänien auch weiterhin ihre Rolle als tragfähige Brücke zwischen beiden Ländern wahrnehmen und damit im zusammenwachsenden Europa beispielhaft vorangehen.“