Wie herrenlose Fahrräder todkranken Kindern helfen
867-Euro-Spende für Wiesbadener Kinderhospiz / Mitarbeiter vom Hauptbahnhof Mainz übergeben Versteigerungserlös
(pressrelations) - (Frankfurt am Main, 1. April 2009) Die Servicemitarbeiter des Hauptbahnhofs Mainz überreichten dem Betreuungsteam des Wiesbadner Kinderhospizes Bärenherz einen Scheck über 867 Euro. Die Spende stammt aus dem Erlös einer Fahrradversteigerung. „22 herrenlose Räder hatten sich bei uns im vergangenen Jahr im Fundbüro angesammelt“, sagt Heiko Scholz vom Bahnhofsmanagement Mainz, „nachdem die Polizei festgestellt hatte, dass die Fahrräder nicht gestohlen waren, haben wir Fotos der Räder mit dem Versteigerungstermin im Bahnhof ausgehängt.“
Das Interesse der Auktionsbesucher war sehr groß. Mit einem Mindestgebot zwischen 5 und 20 Euro wurden die Räder ausgerufen. „In einer guten Stunde hatten alle Räder eine neue Besitzerin oder Besitzer gefunden“, erinnert sich Scholz.
Die 31 Servicemitarbeiter des Bahnhofs beschlossen den Erlös zu Gunsten des Kinderhospizes „Bärenherz“ in Wiesbaden zu versteigern. Die Stiftung „Bärenherz“ widmet sich schwerstkranken Kindern, die lebensverkürzend erkrankt sind. Sie fördert und unterstützt Projekte und Einrichtungen für diese Kinder. Dabei steht die Familie Vordergrund. In dem 2002 eröffneten Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden können Eltern ihre Kinder von Ärzten und Pflegefachkräften betreuen lassen und trotzdem bei ihnen sein.
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