(ots) - Spenderkind Sarah P.: Hat sie ihren Vater gefunden?
Nach dem Urteil über die Samenspender-Daten und dem Auftritt von
Sarah P. haben stern TV hunderte Mails und Zuschriften erreicht.
Sowohl Kinder als auch Spender kommen zu Wort. Unter den
Spenderkindern, die sich gemeldet haben, ist auch Viktoria: Erst bei
der Trennung der Eltern erfuhr die heute 24-Jährige, dass sie ein
Spenderkind ist. Frank aus Erlangen dagegen ist ein Spender und hält
nichts von Anonymität: Mit seinem Samen wurde bereits eine Tochter
und zwei Söhne gezeugt, zwei weitere Kinder sind gerade unterwegs.
Und Sarah P. hat von einigen Männern Mails bekommen, die glauben, ihr
Vater zu sein.
Glücksspielsucht: Zocken bis zum bitteren Ende "Du hast keine
Probleme, du hast keine Sorgen. Du hast nur dich, dein Geld und den
Automaten", sagt Markus. Der 22-Jährige ist spielsüchtig. Er hat die
Kontrolle über sich verloren und denkt an nichts anderes mehr als ans
Spielen am Automaten. Damit ist Markus einer von 500.000 Menschen in
Deutschland, die ihr Geld in Geräte stecken und einer Spiel-Industrie
Milliarden-Umsätze bescheren. Spielsucht ist eine anerkannte
Krankheit, die sich stark verbreitet: Von 2005 auf 2011 haben sich
die Anfragen in den Therapiestellen verdreifacht. 80 Prozent der
Spielsüchtigen zocken in Spielhallen. Automatenspiele haben das
höchste Suchtpotential. Bei stern TV kommen mit Markus und Madona
Kvaraia zwei Betroffene zu Wort, die ihre Existenz und ihr Leben für
die Sucht aufs Spiel gesetzt haben. Weiterer Gast im Studio ist Ilona
Füchtenschnieder-Petry von der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW.
Ein Katalogbild als 'Beweisfoto' für Raserei? Ernst Lukes aus
Hennersdorf bei Wien ist ein übler Raser. Das denkt zumindest das
Sicherheitsreferat der Bezirkshauptmannschaft Weiz in der Steiermark.
Es hat den 72jährigen Rentner auf der A 2 zwischen Villach und Wien
geblitzt. Um 28 Stundenkilometer soll Lukes die zulässige
Höchstgeschwindigkeit von 130 Km/h überschritten haben. Also verhängt
die Behörde ein Bußgeld. Lukes wundert sich: Zur Tatzeit hat er sein
Auto überhaupt nicht bewegt, das kann er auch beweisen. Er fordert
das Beweisfoto an und erhält nach 134 Tagen Post: Das Bild zeigt
tatsächlich seinen Autotyp. Allerdings handelt es sich um ein
kopiertes Katalogbild aus dem Internet. Der angebliche Verkehrsrowdy
lässt sich nun das Messprotokoll schicken. Nach vier Wochen hält er
die Kopie einer handschriftlichen Notiz in den Händen - einen
Schmierzettel, ohne Unterschrift und ohne Datum. Trotz dieser dürren
Beweislage schreitet das Referat zur Tat: Über ein Jahr nach dem
angeblichen Tempoverstoß werden jetzt die Ehefrau und die Nachbarn
des Rentners vernommen. stern TV verleiht dafür den "Stern der
Woche".
Trotz ALS: Sabine Niese lässt sich nicht unterkriegen Sabine Niese
rockte zusammen mit ihrem Mann beim Wacken Open Air, dem größten
Heavy Metal-Festival der Welt in Schleswig-Holstein. Normalerweise
wäre das keine Nachricht, aber die 38-Jährige sitzt im Rollstuhl und
hat Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS. Bei Sabine Niese wurde ALS
im April 2009 diagnostiziert. Die tödlich verlaufende Krankheit führt
zu einer kompletten Lähmung des Körpers und gilt als unheilbar. Die
voraussichtliche Lebenszeit der Erkrankten reicht von einigen Monaten
bis zu fünf Jahren. Im Alltag regt sich die energische Frau über
Falschparker auf, die Behindertenparkplätzen zustellen. Die
Parksünder stellt sie auch zur Rede. "Viele denken, wenn man im
Rollstuhl sitzt, lässt man sich alles gefallen", sagt Sabine Niese.
Diese Woche veröffentlicht die dreifache Mutter das Buch "Solange
mein Herz für euch schlägt". Es ist als Vermächtnis an ihren Mann und
die Kinder gedacht. stern TV über das Schicksal einer beeindruckenden
Frau, die sich von ihrer Krankheit nicht unterkriegen lassen will.
Nach 17 Jahren ist das geklaute Moped wieder da Diesen Dieb muss
das schlechte Gewissen sehr lange geplagt haben: Nach 17 Jahren ist
ein geklautes Moped im thüringischen Schüptitz wieder aufgetaucht.
Vollgetankt, in tadellosem Zustand und mit korrektem Ölstand fand es
sich genau an der Stelle wieder, an der es 1995 geklaut worden war.
Der rechtmäßige Besitzer Dieter Kunze konnte sein Glück kaum fassen:
Für 50 Deutsche Mark hatte er die Maschine gekauft. Ein Schnäppchen,
denn zu DDR-Zeiten hatte die Simson S51 ENDURO Kult-Status. Jetzt hat
der reuige Dieb nicht nur die Beute zurückgegeben, sondern auch noch
ein Entschuldigungsschreiben in den Briefkasten geworfen. Warum
Dieter Kunze dem Dieb verziehen hat und ihn gern kennenlernen würde,
erzählt er bei stern TV.
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