PresseKat - Widersprüchliche Forderungen

Widersprüchliche Forderungen

ID: 80917

Widersprüchliche Forderungen

(pressrelations) - Beim Treffen der EU-Außenminister in Tschechien forderte Bundeskanzlerin Merkel, bevor es zur Aufnahme weiterer Länder in die EU komme, müsse zunächst der Vertrag von Lissabon durchgesetzt werden.

Gleichzeitig forderte sie mit Blick auf den G-20-Weltfinanzgipfel in London eine Regulierung der Finanzmärkte. Dazu erklärt der Europakandidat der LINKEN Jürgen Klute, Mitglied im Parteivorstand:

Diese beiden Forderungen schließen sich gegenseitig aus. Der Lissabon-Vertrag schreibt die uneingeschränkte Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte fest. Wer also ernsthaft die Finanzmärkte regulieren will, muss zu allererst die weitere Ratifizierung des Lissabon-Vertrags stoppen. Erst wenn die EU, wie DIE LINKE in ihrem Europawahlprogramm fordert, eine neue, soziale und demokratische Vertragsgrundlage bekommt, ist eine grundlegende und nachhaltige Neugestaltung der Finanzmärkte möglich.

DIE LINKE fordert von der Bundesregierung, das Nein der Iren zum Lissabon-Vertrag anzuerkennen und für Änderungen des Lissabon-Vertrages einzutreten. Die Finanz- und Wirtschaftskrise macht deutlich: Das Projekt eines neoliberalen nur an Wirtschaftsinteressen ausgerichteten Europa ist gescheitert. Jetzt gilt es die Chance zu nutzen und eine neue soziale, demokratische, friedliche und ökologische Vertragsgrundlage für die EU auf den Weg zu bringen, über die in allen EU-Mitgliedsstaaten durch Volksabstimmungen zu entscheiden ist.

Wie die Demonstrationen gegen die Finanzkrise am Wochenende in Berlin und Frankfurt/Main gezeigt haben, lassen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht länger mit Worthülsen und Lippenbekenntnissen abfertigen.


URL: www.die-linke.de



Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  WESTERWELLE-Interview für die „SuperIllu“ Verfassungsschutzbericht 2008
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.03.2009 - 13:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 80917
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 88 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Widersprüchliche Forderungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

DIE LINKE (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Der größte Waffennarr der Großen Koalition ...

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel ...

Alle Meldungen von DIE LINKE