Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth
(pressrelations) -
SEEHOFER: "EINE CSU, DIE ZUHĂRT, VERSTEHT UND HANDELT"
Der CSU-Vorsitzende und Bayerische MinisterprĂ€sident Horst Seehofer hat in seiner Rede auf der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth die eigenstĂ€ndige bayerische IdentitĂ€t hervorgehoben: "Die prĂ€chtige Bilanz Bayerns ist ein groĂes Gemeinschaftswerk der ganzen bayerischen Bevölkerung. Deutschland steht auch deshalb gut da, weil Bayern so gut da steht."
CSU-Fraktionschef Georg Schmid war zufrieden mit der dreitĂ€gigen Klausur und verwies darauf, dass es bis zum Juli noch viel zu tun und zu entscheiden gebe. "Wir spielen nicht auf Zeit, sondern haben uns harte Arbeit vorgenommen fĂŒr die kommenden Monate," so Schmid. "Wir werden gemessen an unseren Hand-lungen, an unseren Entscheidungen. Wir sind auf einem guten Weg."
Aktuelle Emnid-Umfrage: CSU bei 48%
Die aktuelle Emnid-Umfrage sieht die CSU bei der Landtagswahl bei 48%. Das von der Opposition ange-strebte DreierbĂŒndnis aus SPD, GrĂŒnen und Freien WĂ€hlern hingegen kĂ€me zusammen nur auf 40%.
GeneralsekretÀr Alexander Dobrindt: "Die Menschen vertrauen der CSU. Ein weiteres Mal zeigt sich, dass die Bayern einen Miesmacher wie Ude durchschauen, der die Erfolge unseres Landes nicht nur ignoriert, sondern auch noch schlechtredet."
Die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen:
CSU: 48%, SPD: 20%, GrĂŒne: 12%, Freie WĂ€hler: 8%, FDP: 3%, Linkspartei: 3%, Piraten: 3%, Sonstige: 3%.
Seehofer: Sachfragen stehen im Vordergrund
Seehofer betonte "eine CSU, die zuhört, versteht und handelt". 2013 seien eine Reihe von Sachfragen zu bearbeiten. Bereits Anfang Februar werde - zusammen mit Hessen - die Klage gegen den LĂ€nderfinanz-ausgleich beschlossen. "Wir sind solidarisch, aber nicht dumm." In der Abstimmung ĂŒber die Klage im Landtag werde sich zeigen, welche Parteien sich wirklich dem Wohl Bayerns verpflichtet fĂŒhlen. Seehofer: "Wer noch ein Rest-Gen von bayerischem Patriotismus im Leib hat, muss alle Mittel in Bewegung setzen, dass dieser LĂ€nderfinanzausgleich in dieser Form beendet wird."
Bayern hat 2012 soviel Geld wie noch nie in den LĂ€nderfinanzausgleich einzahlen mĂŒssen - 3,9 Mrd. ?. Damit trĂ€gt Bayern fast die HĂ€lfte des gesamten LĂ€nderfinanzausgleichs.
Seehofer machte deutlich, dass sich die CSU fĂŒr eine gute Verkehrsinfrastruktur stark mache. An der PKW-Maut wird festgehalten. Den Bau des zweiten MĂŒnchner S-Bahn-Tunnels hĂ€lt Seehofer weiterhin fĂŒr ein wichtiges Infrastrukturprojekt. Dabei mĂŒsste eine tragfĂ€hige Finanzierung zweifelsfrei gewĂ€hrleistet sein:
"Wir wollen die Stammstrecke, aber kein fi-nanzielles Abenteuer", so Seehofer.
Seehofer veranschaulichte, dass christlich-soziales Handeln auch heiĂe, Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Dazu gehöre auch die "MĂŒtterrente", damit alle MĂŒtter bei der Rente gleichgestellt sind - unabhĂ€ngig davon, ob deren Kinder vor oder nach 1992 geboren sind. Seehofer: "Wir lassen Niemanden zurĂŒck. Die MĂŒtterrente ist gerechtfertigt und notwendig."
CSU fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige, erfolgreiche und soziale Arbeitswelt
Die CSU-Landtagsfraktion hat beschlossen, soziale Gerechtigkeit in der Arbeitswelt weiter zu befördern und noch mehr Teilhabe zu ermöglichen durch:
Beste Jobchancen Im LĂ€ndervergleich haben Bayerns SchĂŒler die besten Chancen auf einen Schulabschluss. Das bedeutet: beste Jobchancen fĂŒr Bayerns SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Wir werden uns dafĂŒr einsetzen, diese Quote noch weiter zu verbessern.
Die weitere BekÀmpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist klares Ziel der CSU. In Bayern gibt es nahezu keine Jugendarbeitslosigkeit mehr (unter 3%). Mit einem flÀchendeckenden Angebot an Aus-bildungsplÀtzen wollen wir es jungen Menschen ermöglichen, weiterhin in ihrer Heimatregion leben zu können. Befristete VertrÀge sollen auf ein Mindestmaà reduziert werden.
ZukunftsfĂ€hige ArbeitsplĂ€tze Durch die Digitalisierung Bayerns wird sich Bayern zu einem weltweiten Spitzencluster fĂŒr digitale Technologien entwickeln. DafĂŒr setzen wir 500 Mio. ? Fördermittel ein.
Wir wollen mehr ArbeitsplÀtze im lÀndlichen Raum, damit angehende FachkrÀfte in ihrer Region eine Perspektive haben.
Faire Löhne
Lohndumping muss verhindert werden. Wer voll arbeitet, muss davon auch leben können. Wir wollen die EinfĂŒhrung von branchenspezi-fischen tariflichen Mindestlöhnen in den Bran-chen, in denen es keine Tariflöhne gibt. ZustĂ€ndig fĂŒr deren Festsetzung bleiben die Tarifpartner. Eine Lohnfestsetzung durch die Politik darf es nicht geben. Zeitarbeit muss auf ein sozialvertrĂ€gliches MaĂ beschrĂ€nkt werden. Nach einer Einarbeitungs-zeit sollen Zeitarbeitnehmer das gleiche Entgelt erhalten wie vergleichbare Arbeitnehmer. Wir werden uns dafĂŒr einsetzen, dass Frauen und MĂ€nner gleichen Lohn fĂŒr gleiche Arbeit erhalten.
Familiengerechte Arbeitswelt Bis 2018 wollen wir die "VĂ€termonate" beim Elterngeld verdoppeln.
Wir wollen die "Auszeiten" fĂŒr Erziehung und Pflege leichter ermöglichen sowie den Wiedereinstieg in den Beruf nach Familienpausen erleichtern. Benachteiligungen im beruflichen Fortkommen von MĂŒttern und VĂ€tern wollen wir besei-tigen. Wir wollen die Flexibilisierung von Arbeitszeiten fĂŒr MĂŒtter und VĂ€ter.
CSU Landesleitung
Telefon: 0 89 12 43 0
Telefax: 0 89 12 43- 299
Mail: landesleitung(at)csu-bayern.de
URL: http://www.csu.de
CSU Landesleitung
Telefon: 0 89 12 43 0
Telefax: 0 89 12 43- 299
Mail: landesleitung(at)csu-bayern.de
URL: http://www.csu.de