Für eine einfache und verständliche Sprache
(pressrelations) - Zu der Konferenz ueber verstaendliche und buergernahe Sprache erklaert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Petitionen der SPD-Bundestagsfraktion Gabriele Loesekrug-Moeller:
Wenn sich Menschen mit einer Petition, Frage oder Bitte an das Parlament wenden, muss grosser Wert darauf gelegt werden, dass die Antworten buergernah formuliert werden, damit sie von den Menschen verstanden werden.
Eine einfache und verstaendliche Sprache ist eine Qualitaet, die oftmals unterschaetzt wird. Naehe zu den Menschen erreichen wir auch ueber Sprache. Sprache ist wiederum das Werkzeug der Politik. Wir wollen mit unserer Politik alle Menschen erreichen: die Wortgewandten, die bildungsfernen Mitbuerger, selbstverstaendlich auch Menschen mit Behinderungen und diejenigen, die unsere Sprache erst erlernen, um in Deutschland zu leben.
Wie ist die Qualitaet der Verstaendlichkeit und Einfachheit zu sichern? Wie laesst sich "Fachchinesisch" uebersetzen? Was koennen Abgeordnete fuer die Verstaendlichkeit der Sprache tun?
In der Konferenz "Kurz und gut - vom Behoerdendeutsch zur buergernahen Sprache" haben wir mit Experten ueber den Zusammenhang von Verstaendlichkeit und Vertrauen diskutiert. Wir eroerterten Moeglichkeiten und Grenzen der sprachlichen Ueberarbeitung von Gesetzen. Wir werden uns in unserer Arbeit im Petitionsausschuss fuer verstaendliche Sprache noch staerker einsetzen, damit aus "Augenglaesern" einfach "Brillen" werden und aus "fernmuendlich" "telefonisch" wird: Wir streben weitgehende Verstaendlichkeit an. Fuer uns ist verstaendliche Sprache wichtiger Bestandteil des Buerokratieabbaus.
Wir wollen keine Sprachpolitik, wir wollen, dass die Menschen sagen: Die SPD spricht unsere Sprache. Deswegen bleiben wir nah an diesem Thema.
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