(ots) - Die Schriftstellerin Juli Zeh, 38 Jahre alt, hätte
sich kein Kind zugetraut, wenn ihr Mann sich nicht zur Hälfte an der
Betreuung des gemeinsamen Sohnes beteiligt hätte. Dem Familienmagazin
Nido sagt sie in der aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel): "Das war
meine Bedingung. Ich finde ein Kind etwas Wunderbares, aber ich bin
nicht bereit, alles andere dafür aufzugeben. Neunzig Prozent meiner
Zeit meinem Kind widmen zu müssen, wäre zu viel."
Dass Frauen in den meisten Familien neben ihrer Arbeit auch noch
ein Großteil des Haushalts schmeißen, beschreibt Zeh als "eklige
Falle": "Frauen werden unsexy, wenn sie über Haushaltsdinge streiten.
Wer will schon ein meckernder Hausdrache sein. Da macht man lieber
gleich alles selbst."
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