Entspannter durch den Autobahnstau
(pressrelations) -
Bosch arbeitet am automatisierten Fahren
Bosch hat alle erforderlichen Komponenten und Sensoren im Portfolio
Neben dem ESP® und der Elektrolenkung bietet Bosch auch alle Sensoren selbst an, die für die lückenlose Erfassung des relevanten Verkehrs nötig sind. Abhängig vom gesamten Funktionsumfang im Fahrzeug ist dies für die Fronterfassung entweder die Kombination aus Radarsensor und Monokamera, oder alternativ eine Stereokamera. Im Bereich Radar hat Bosch mit dem LRR3 einen sehr leistungsfähigen Long-Range-Radarsensor, der mit einem Öffnungswinkel von bis zu 30 Grad rund 250 Meter weit sieht. Deutlich kostengünstiger, da für die Anforderungen des Volumenmarktes ausgelegt, ist der neue Mid-Range-Radarsensor, der 2013 in Serie gehen wird. Er hat eine Reichweite von 160 Metern bei 45 Grad Öffnungswinkel. Neben der aktuellen Multi-Purpose-Kamera mit einem Sensorelement hat Bosch eine Stereo-Videokamera entwickelt, die mittels zweier Sensoren räumlich sieht. Damit lassen sich die Entfernung und die Bewegungsrichtung von Objekten exakt ermitteln. Beide Sensorkonfigurationen ermöglichen zudem eine umfassende vorausschauende Notbremsung. Das Beobachten des rückwärtigen Verkehrs übernehmen zwei angepasste Mid-Range-Radarsensoren, die mit einem Öffnungswinkel von jeweils 150 Grad bis zu 100 Meter weit sehen. Die Ultraschallsensoren der Einparkhilfe schließlich unterstützen die Fahrzeugführung im Nahbereich.
Automatisierungsgrad steigt weiter
"Das vollautomatisierte Fahren kommt schrittweise" ist Steiger überzeugt, und bringt damit die weiteren Entwicklungsschritte auf den Punkt. So wird anfangs ein Fahren auf Autobahnen mit immer höheren Automatisierungsgraden bei immer höheren Geschwindigkeiten möglich sein, bis der Highway Pilot die Fahrt von Zufahrt bis Ausfahrt völlig selbstständig übernimmt. Größte Herausforderung bleibt einerseits der Innenstadtverkehr, wo unterschiedlichste Verkehrsteilnehmer aus allen Richtungen bei der Fahrzeugführung berücksichtigt werden müssen, sowie die erforderlichen Konzepte zur funktionalen Absicherung der Systeme, damit sie in allen Situationen zuverlässig arbeiten.
Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2011 mit 30,4 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Die weltweit über 175 000 Mitarbeiter der Bosch-Kraftfahrzeugtechnik sind in sieben Geschäftsfeldern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, Peripherie für den Antriebsstrang, alternative Antriebskonzepte, aktive und passive Sicherheitstechnik, Assistenz- und Komfortsysteme, automobile Information und Kommunikation sowie Dienstleistungen und Technik für das Aftermarket-Geschäft. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP® oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeugtechnik, Energie und Gebäudetechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern erwirtschafteten mehr als 300 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 51,5 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch rund 4,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4 100 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern - Technik fürs Leben weltweit anzubieten.
Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.
Bildunterschrift: Automatisiertes Fahren auf Autobahnen
Bosch entwickelt Funktionen, die das Fahrzeug auf Autobahnen selbsttätig bremsen, beschleunigen und lenken. Anfangs beschränkt auf Stausituationen, wird das automatisierte Fahren zunehmend mit immer höheren Automatisierungsgraden bei immer höheren Geschwindigkeiten möglich sein.
Ihr Ansprechpartner für Journalisten
Stephan Kraus
+49 711 811-6286
stephan.kraus(at)bosch.com
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