(ots) - Was macht die Erde einzigartig? Christian und
Stefan sind sich sicher: Bier und Schokolade gibt es sicherlich
nirgendwo anders im Universum. Die beiden sind nicht etwa Vertreter
der Genussmittel-Industrie, sondern haben ihren Beitrag gegen den
Weltuntergang abgegeben. Dieser wird für den 21. Dezember erwartet -
laut einer Studie* des Pay TV-Senders Syfy von mehr als 1,5 Millionen
Menschen in Deutschland. Mitschuld an der Hysterie trägt das
mittelamerikanische Volk der Maya. Im Jahr 3114 vor Christus
erstellte die Hochkultur einen komplizierten aber exakten Kalender.
Dessen Ende markiert ausgerechnet die diesjährige Wintersonnenwende,
bei der die Planeten unseres Sonnensystems eine seltene Konstellation
bilden. In schrecklichen Szenarien stürzt ein Asteroid auf die Erde,
Naturkatastrophen verwüsten unseren Lebensraum oder Aliens landen mit
feindlichen Absichten. Nuno hält davon wenig: Er freut sich zu sehr
auf die Vorstellung des neuen VW Golf GTI im kommenden Jahr. Für sein
neues Cabrio hofft auch Michael auf einen weiteren Sommer und die
erste verdecklose Fahrt.
Seit Oktober sammelt Syfy Gründe gegen den Weltuntergang. Mit der
Initiative "Weltweitergang 2012" will der Sender für Mystery, Fantasy
und Science Fiction den Wahnsinn stoppen, bevor Untergangsgläubige
hastig Dosenvorräte anlegen oder gar schnell noch nach Mexiko reisen,
um die Maya-Nachfahren zum Weiterschreiben des Kalenders zu zwingen.
Sein Argument: Wenn Science Fiction-Serien von der Zukunft handeln,
kann jetzt noch nicht Schluss sein. Bestätigt wurde der Gedanke von
der bei tns Infratest in Auftrag gegebenen Studie*, laut der Science
Fiction-Fans um 60 Prozent optimistischer sind, dass die Menschheit
den 22. Dezember erleben wird. Demnach ist auch Annkathrin auf dem
richtigen Weg, wenn sie klarstellt, dass "laut Star Trek: Original
Series die U.S.S. Enterprise im Jahre 2200 unendliche Weiten entdeckt
- das ginge sonst ja nicht!"
Unter den rund 2.200 Antworten auf weltweitergang.de sind neben
witzigen und ausgefallenen auch nachdenkliche Ideen: Den meisten
Eltern liegt besonders die Zukunft ihrer Kinder am Herzen. Ebenfalls
einen sehr persönlichen Grund führt Claudia an: Ihr Mann habe Anfang
dieses Jahres eine Lebenschance von nur zwei Prozent gehabt und sei
heute wieder bei 100 Prozent. So grausam könne die Welt nicht sein,
jetzt unterzugehen, argumentiert sie. Auch familiäre Verhältnisse
nennen viele Menschen gegen die Apokalypse. Während Robert sehnlichst
auf das Ende seiner Scheidung wartet, hat Jürgen gerade erst zu
seiner großen Liebe gefunden. Durch den Aufruf von Syfy ist nun jeder
gefragt, über die Vorzüge des Lebens und unseres Planeten
nachzudenken. Ob eine überstandene Krankheit, das erste Kind oder der
Erfolg des Fußballvereins, jeder hat seinen ganz persönlichen Grund
für den Weltweitergang. "Viel zu jung, zu sexy und zu schön, um jetzt
schon zu sterben" findet sich beispielsweise Daniel - und Claudia
bringt das Argument für alle religiösen Angsthasen: Die Welt geht am
21. Dezember weiter, "weil es Gott sonst langweilig wird!"
(* CAWI-Umfrage bei dt.-spr. Online-Bevölkerung zw. 14 und 64
Jahren von tns Infratest im Auftrag von Syfy; n=500)
Pressekontakt:
Universal Networks International Germany
Shoshannah Peter
Press & PR Manager Syfy und 13TH STREET Universal
shoshannah.peter(at)nbcuni.com