PresseKat - IT-Security-Trends in 2013: Cyberwar ist nicht in Sicht

IT-Security-Trends in 2013: Cyberwar ist nicht in Sicht

ID: 783256

G Data erwartet deutlich mehr gezielte Attacken, Mac- und Android-SchÀdlinge

(PresseBox) - Die Experten der G Data SecurityLabs ziehen zum Ende des Jahres Bilanz in Sachen IT-Sicherheit, Angriffe und Cybercrime. 2012 setzten Onlinekriminelle auf besonders intelligente Schadprogramme und dabei mehr auf Klasse statt Masse. FĂŒr das kommende Jahr erwartet G Data eine Fortsetzung dieses Trends und geht davon aus, dass die TĂ€ter auch weiterhin gezielt Unternehmen und Institutionen angreifen werden und hierzu auch private MobilgerĂ€te von Mitarbeitern mit Zugang zum Firmennetzwerk als Angriffsvektoren nutzen. Im Visier der TĂ€ter sehen die Security-Experten 2013 auch verstĂ€rkt Nutzer von MobilgerĂ€ten und Mac-Anwender. Die Schadprogramme fĂŒr Apple-Rechner sind lĂ€ngst aus dem Teststadium herausgewachsen. DarĂŒber hinaus entwickeln sich Exploit-Kits immer mehr zu Massenware, fĂŒr deren Einsatz kein Experten-Wissen mehr nötig ist. In Hinblick auf den schon so oft angekĂŒndigten Cyberwar kann G Data dagegen Entwarnung geben: Spionageangriffe ja ? Cyberwar nein! Alle Trends und Prognosen fĂŒr das nĂ€chste Jahr hat G Data im Security-Barometer 2013 zusammengefasst.
?Mit einer weiteren Zunahme von zielgerichteten Attacken auf Unternehmen und Institutionen mĂŒssen wir auch im nĂ€chsten Jahr rechnen, da dies ein Ă€ußerst lukratives eCrime-GeschĂ€ftsmodell ist. Dabei werden die TĂ€ter auch neue Angriffsvektoren nutzen, um gezielt MobilgerĂ€te von Mitarbeitern anzugreifen und so beispielsweise Zugang zu sensiblen Firmendaten zu erhalten?, erklĂ€rt Ralf BenzmĂŒller, Leiter der G Data SecurityLabs. ?Eine weitere interessante Entwicklung beobachten wir bei den Exploit Kits. Durch sie werden Rechner noch einfacher angreifbar, da in den Untergrund-MarktplĂ€tzen ganze Packs verkauft werden, die nur noch zum Einsatz gebracht werden mĂŒssen. Ein Expertenwissen ist hierzu nicht mehr nötig.?
IT-Security-Barometer fĂŒr 2013
Cyber-Krieg 2013 oder doch nur Cyber-Panik?
Cyberwar wird immer wieder im Zusammenhang mit Stuxnet, Flame oder Gaus genannt. Hier von einem Cyberwar zu sprechen, ist nach EinschĂ€tzung des G Data Experten jedoch falsch. ?Wer von Cyberwar spricht, liegt hier klar falsch. Es handelt sich um spezifische geheimdienstliche Aktionen und nicht um Krieg. Hier das Wort Cyberwar in den Mund zu nehmen, ist ĂŒberzogen?, so Ralf BenzmĂŒller. ?Richtig ist vielmehr, dass in allen Armeen entsprechende Special Forces eingerichtet wurden, um in kriegerischen Auseinandersetzungen die eigene IT-Infrastruktur zu schĂŒtzen und die eines potentiellen Gegners anzugreifen.?




Zielgerichtete Attacken
Gezielte Angriffe auf Unternehmen und Institutionen werden im nĂ€chsten Jahr weiter zunehmen. Dabei nehmen die TĂ€ter aber nicht nur Großunternehmen ins Visier, sondern werden im kommenden Jahr auch verstĂ€rkt kleine Firmen attackieren, da auch diese fĂŒr die Angreifer lohnende Ziele sind.
Mit dem zunehmenden Einsatz privater MobilgerĂ€te im Firmennetzwerk im Sinne von ?Bring Your Own Device werden die Smartphones, Tablets, Note- und Netbooks zum idealen Angriffsvektor fĂŒr die Kriminellen, die ĂŒber die GerĂ€te vertrauliche Firmendaten und Zugang zum Unternehmensnetzwerk erhalten können
Mac-Malware aus dem Teststadion raus
G Data erwartet im nĂ€chsten Jahr ein höheres Aufkommen von SchĂ€dlingen fĂŒr die Apple-Betriebssysteme, die insbesondere auf das Stehlen von GeldbetrĂ€gen und das Ausspionieren von persönlichen Daten abzielen. ?Die Zeit des Ausprobierens ist bei Mac-Schadcode vorbei, die Cyber-Kriminellen stehen in den Startlöchern?, erklĂ€rt Ralf BenzmĂŒller. Als Vorteil fĂŒr die Angreifer sieht der Experte das gering ausgeprĂ€gte Bewusstsein der Mac-User fĂŒr Schadprogramme.
Smart-TVs: Angriff auf das Wohnzimmer
InternetfĂ€hige Fernseher sind weiterhin auf dem Vormarsch, laut Goldmedia werden im nĂ€chsten Jahr schĂ€tzungsweise 10,1 Millionen Smart-TVs in Deutschlands Wohnzimmern stehen. Nach EinschĂ€tzung von G Data werden sich Cyber-Kriminelle diese Entwicklung zu Nutze machen und im nĂ€chsten Jahr die smarten Fernseher als Ziele fĂŒr Online- und Schadcode-Attacken fĂŒr sich entdecken. Dabei können die Opfer u.a. ĂŒber die integrierte Webcam und das Mikrofon ausspioniert werden. Eine andere Möglichkeit fĂŒr die Security-Experten ist das Einschleusen von beliebigen Schadprogrammen ĂŒber angeblich bereitgestellte Firmware-Updates, hinter denen sich bösartiger Code versteckt.
Mobiler Schadcode auf Wachstumskurs
Im nĂ€chsten Jahr wird die Anzahl von Schadcode insbesondere fĂŒr Tablets und Smartphones mit einem Android-Betriebssystem weiter anwachsen. G Data erwartet dabei, dass fĂŒr Angriffe Schwachstellen in den Browser-Plattformen ermittelt und ausgenutzt werden und Nutzer so beim Surfen angegriffen werden können. Daneben werden die Angreifer weiterhin auf Social Engineering setzen, um Schad-Apps auf die MobilgerĂ€te zu schleusen.
SicherheitslĂŒcken als Einfallstor
Die Anzahl der Exploits wird im nĂ€chsten Jahr weiter ansteigen. Hierbei beobachtet G Data, dass in den Untergrund-MĂ€rkten immer mehr Exploits zum Kauf angeboten werden, die von den TĂ€tern nur noch zum Einsatz gebracht werden mĂŒssen. Exploit Kits ermöglichen es auch weniger erfahrenen Cyber-Kriminellen Webseiten zu manipulieren und an Besucher der Seite beliebigen Schadcode auszuliefern. Hierbei setzen die Kriminellen u.a. auf veraltete Java-Versionen und Schwachstellen in Software. Aber auch neu entdeckte SicherheitslĂŒcken in Programmen werden schnell in die Exploit Kits ĂŒbernommen.

Die G Data Software AG, mit Unternehmenssitz in Bochum, ist ein innovatives und schnell expandierendes Softwarehaus mit Schwerpunkt auf IT-Sicherheitslösungen. Als Spezialist fĂŒr Internetsicherheit und Pionier im Bereich Virenschutz entwickelte das 1985 in Bochum gegrĂŒndete Unternehmen bereits vor mehr als 20 Jahren das erste Antiviren-Programm. G Data ist damit eines der Ă€ltesten Security-Software-Unternehmen der Welt.
Das Produktportfolio umfasst Sicherheitslösungen fĂŒr Endkunden, den Mittelstand und fĂŒr Großunternehmen. G Data Security-Lösungen sind in weltweit mehr als 90 LĂ€ndern erhĂ€ltlich.
Weitere Informationen zum Unternehmen und zu G Data Security-Lösungen finden Sie unter www.gdata.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die G Data Software AG, mit Unternehmenssitz in Bochum, ist ein innovatives und schnell expandierendes Softwarehaus mit Schwerpunkt auf IT-Sicherheitslösungen. Als Spezialist fĂŒr Internetsicherheit und Pionier im Bereich Virenschutz entwickelte das 1985 in Bochum gegrĂŒndete Unternehmen bereits vor mehr als 20 Jahren das erste Antiviren-Programm. G Data ist damit eines der Ă€ltesten Security-Software-Unternehmen der Welt.
Das Produktportfolio umfasst Sicherheitslösungen fĂŒr Endkunden, den Mittelstand und fĂŒr Großunternehmen. G Data Security-Lösungen sind in weltweit mehr als 90 LĂ€ndern erhĂ€ltlich.
Weitere Informationen zum Unternehmen und zu G Data Security-Lösungen finden Sie unter www.gdata.de



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Datum: 13.12.2012 - 15:55 Uhr
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