CDU Deutschlands gedenkt Maueropfer Winfried Freudenberg
(pressrelations) - Vor zwanzig Jahren versuchte der 32-jährige Winfried Freudenberg mit einem selbst gebauten Heißluftballon die Berliner Mauer zu überwinden und von Ost-Berlin in den freien Teil der Stadt zu gelangen. Nach einem dramatischen Irrflug stürzte Freudenberg ab und
starb.
Winfried Freudenberg war der letzte Bürger, der an der innerdeutschen Grenze sein Leben ließ. Wir gedenken heute Winfried Freudenberg und verneigen uns vor den Opfern der SED-Diktatur, denen der Weg in die Freiheit versperrt wurde.
Wer heute das Unrechtssystem der DDR verharmlost und Schießbefehl und Stacheldraht relativiert, verspottet die Opfer und ihre Hinterbliebenen. Die jüngsten Äußerungen von führenden Vertretern der Linkspartei sind völlig inakzeptabel.
Wir lehnen die Zusammenarbeit mit der Partei "Die Linke", den politischen Erben der totalitären SED, ab. 20 Jahre nach dem Ende der DDR darf es kein Vergessen und Verdrängen geben.
Zum Gedenken an Winfried Freudenberg und alle Opfer der SED-Dikatatur setzt sich die CDU für die Errichtung eines Nationalen Freiheits- und Einheitsdenkmals auf dem Berliner Schlossplatz ein. Dieses leidvolle Kapitel deutscher Geschichte braucht einen würdigen Ort des Erinnerns im Herzen unserer wiedervereinigten Hauptstadt.
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