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Die USA sind kurz vor der Präsidentschaftswahl so gespalten wie
selten zuvor in ihrer Geschichte. In den wichtigsten Fragen gibt es
keinen gesellschaftlichen Konsens. Mehr oder weniger Staat? Wie kommt
die Wirtschaft wieder in Gang? Wie viele Einwanderer braucht das
Land? Wie stark soll das Militär sein? Und wie viel Religion tut der
Nation gut?
Um herauszufinden, warum das Land so zerrissen wirkt, ist Andreas
Stamm dorthin gereist, wo Amerika streitet und leidet, wo die Gräben
am tiefsten sind. Er trainiert mit US-Marines und geht auf die Suche
nach obdachlosen Veteranen. Er begibt sich in die Fänge der
religiösen Rechten, als er eine Megachurch in Kentucky besucht. Er
geht an die Grenze zu Mexiko, wo er denen hilft, die Einwanderer vor
dem Verdursten retten. Und er reißt ein Stadtviertel nieder, um zu
erfahren, ob das Ende auch ein neuer Anfang sein kann.
Dabei hat Andreas Stamm ein zerrissenes Land erlebt, in dem die
Menschen aber wieder zueinander kommen möchten. Nach mehr als zehn
Jahren Krieg sind auch die Marines kriegsmüde. Die religiösen Rechten
versammeln zwar Massen, konnten aber trotz aller Anstrengungen keine
Mehrheit hinter sich bringen. Und was die Wirtschaft angeht,
verlassen sich Amerikaner und Einwanderer nicht nur auf den Staat. In
ihnen steckt nach wie vor die Hoffnung, die Not aus eigener Kraft
überwinden zu können.
"Außendienst USA - Was spaltet Amerika?" wird in ZDFinfo wiederholt:
Samstag, 3. November 2012, 17.15 Uhr
Sonntag, 4. November 2012, 9.15 Uhr
Dienstag, 6. November 2012, 19.30 Uhr
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