Menschen, die unter Agoraphobie leiden, überschätzen die Gefahr von bestimmten Situationen. Sie sind deshalb ständig auf der Suche nach Sicherheit und Kontrolle. Zur Behandlung der Panikstörung und der Agoraphobie werden sowohl medikamentöse als auch psychotherapeutische Verfahren eingesetzt.
(firmenpresse) - Patienten, die unter Agoraphobie leiden, leiden mitunter auch an einem Reizdarm. Es ist daher anzunehmen, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Erkrankungen gibt. Agoraphobie bezeichnet man als eine Überreaktion einer Angst vor bestimmten Situationen und Orten, aus denen der Betroffene kein Entkommen sieht. Typische angstauslösende Situationen sind: Große offene Plätze zu begehen, Straßenkreuzungen zu überqueren, Geschäfte zu betreten, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, sich in große Menschenmengen zu begeben oder in Fahrstühlen mit fremden Personen zu fahren. Das Gefühl nicht schnell genug aus dieser vermeintlichen Gefahrenzone herauszukommen, in einen für ihn sicheren Ort zu gehen, ist ein prägnantes Symptom dieser Krankheit. Patienten, die unter diesen Angstzuständen leiden, versuchen deshalb diese Situationen möglichst zu vermeiden. Sie sind ständig damit beschäftigt eine Vermeidungstaktik aufzubauen um nicht die Kontrolle und Sicherheit zu verlieren.
In einer Angst- und Paniksituation reagiert der Körper häufig mit folgenden Symptomen: Schwindel, unregelmäßiger Herzschlag, Atemnot, starkes Schwitzen, zittern, Druckgefühl auf der Brust und Darmproblemen. Eine unregelmäßige Darmentleerung empfindet der Betroffene als eine weitere psychische und physische Belastung. Hierbei handelt es sich wohlmöglich um einen Reizdarm, der zu Beeinträchtigungen im sozialen und beruflichen Leben führt. Der Beweglichkeitsradius ist somit stark eingeschränkt, denn die Agoraphobie und die Reizdarmsymptome erschweren den Betroffenen sich an unbekannte Orte zu begeben. Das Denken kreist ständig, wie an einen "angstfreien" Ort zu gelangen, mit nächstgelegener WC-Einrichtung.
Agoraphobie kann durch Konfrontations- und Verhaltenstherapie und zusätzlicher Gabe von Antidepressiva-Medikamente behandelt werden. Auch der Reizdarm profitiert von positiven Einflüssen einer psychotherapeutischen Behandlung. Zusätzlich kann der Darm, auf ganz unkomplizierte Weise, durch eine einfache Ernährungsumstellung auf Low Carb-weniger Kohlenhydrate- unterstützt werden.
Weitere Informationen zum Thema Ernährung und Gesundheit mit Erfahrungsberichten, bieten die Autoren Beuke und Schütz auf ihren Webseiten unter: http://www.jutta-schuetz-autorin.de und http://www.sabinebeuke
Bild: Gerd Altmann/pixelio.de
Die Autorin Beuke wurde 1964 geboren und lebt mit ihrer Familie in Bremen. Mehrere Jahre arbeitete sie im Lebensmittelbereich. Vom Amtsgericht Bremen wurde sie über 20 Jahre lang als Betreuerin für eine behinderte Person eingesetzt. Zurzeit betreut sie ältere Menschen und nebenbei schreibt sie, als ehemalige Darmpatientin, Bücher mit eigenen Erfahrungsberichten und über die Ernährungsform Low Carb-kohlenhydratarme Ernährung.
Sabine Beuke
Kasseler Str. 46
28215 Bremen
info.beuke(at)gmail.com
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