(ots) -
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 9.05 Uhr
Volle Kanne - Service täglich
mit Andrea Ballschuh
Gäste im Studio: Moderatorin Sonya Kraus und Schauspieler Thore
Schölerman
Top-Thema: Was taugt das Verbraucher-Informationsgesetz?
Einfach lecker: Labskaus - Kochen mit Armin Roßmeier
Studioaktion: Erste Hilfe für Kinder
Zeitsprung: Eminem wird 40
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 12.10 Uhr
drehscheibe Deutschland
mit Babette Einstmann
Streit um Ex-Sicherungsverwahrte: Ortschaftsrat von Insel tritt
zurück
Rasen, Drängeln, Pöbeln: Aggression am Steuer
Deutsche Hilfe für Afrika: Straßenkinderprojekt auf Madagaskar
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 17.45 Uhr
Leute heute
mit Pierre Geisensetter
Florian David Fitz: Premiere von "Die Vermessung der Welt"
Eminem: Der Rapper wird heute 40
Matthias Schweighöfer: Mit Ruth Maria Kubitschek vor der Kamera
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 22.45 Uhr
auslandsjournal
mit Theo Koll
Alles Bio oder was? - Kartoffelkampf zwischen Wüste und Wendland
Bio boomt. Das haben nicht nur die hiesigen Bauern begriffen, sondern
längst auch die Konkurrenz - und das weltweit. Deutsche
Bio-Kartoffeln etwa haben es in den heimischen Supermärkten und
Discountern besonders im Frühjahr schwer. Bereits im Februar stehen
die Mitbewerber aus Ägypten in den Läden. Weil sie keine Abnehmer
mehr finden, müssen deutsche Erzeuger daher teilweise ihre Bio-Ware
verfüttern oder verheizen. Für sie ist der in der Wüste getriebene
Aufwand unverständlich. Nur große Mengen des knappen Grundwassers
lassen dort die Triebe aus dem Sandboden sprießen. Zudem müssen die
Frühkartoffeln noch mehrere tausend Kilometer verschifft werden, bis
sie den Verbraucher erreichen. Für die Vergabe des Bio-Siegels ist
das jedoch unerheblich. Ressourcenverschwendung, schimpfen die
deutschen Biobauern - ein Segen für Ägyptens schwache Wirtschaft,
sagen die Exporteure, deren Produkt Arbeitsplätze sichert.
Für das "auslandsjournal" berichtet Katrin Eigendorf über die
Bio-Kartoffel aus der Wüste und geht dabei der Frage nach, wie
sinnvoll es ist, Kartoffeln von weit her zu importieren.
Pizza, Pasta, Plauze - Dicke Kinder und Diätwahn in Italien
Mediterrane Küche ist gesund. So gesund, dass sie 2010 sogar zum
Weltkulturerbe ernannt wurde. Und trotzdem leben in Italien laut
einer neuen Studie die dicksten Kinder Europas. Fast die Hälfte der
Zwei- bis Zehnjährigen leidet an Übergewicht oder Fettleibigkeit -
mit teilweise fatalen Folgen für die Gesundheit. Auch andere
Mittelmeerstaaten wie Griechenland und Spanien haben mit diesem
Problem zu kämpfen. Fastfood und Softdrinks haben Gemüse, Fisch und
Olivenöl längst vom Speiseplan verdrängt. Zum schlechten Essen kommt
Bewegungs- und Schlafmangel hinzu. Wirklich mediterran gegessen und
somit auch gesünder gelebt wird paradoxerweise inzwischen vor allem
in Nordeuropa. "Die Daten, die wir gesammelt haben, deuten darauf
hin, dass das Mittelmeer nach Norden wandert", resümiert der Leiter
der europaweiten Studie. Zeitgleich ist Italien im Griff eines
Diätwahns, für den sich vor allem Frauen per Infusion
herunterhungern.
Für das "auslandsjournal" berichtet Antje Pieper über die dicken
Kinder und radikale Hungerkuren in Italien.
Weitere Themen:
Die Alm ruft - Im "außendienst" als Schweizer Bergbäuerin
Rückfragen bitte an die ZDF-Redaktion "auslandsjournal", Diana
Zimmermann, Tel.: 06131/ 70-12985, oder Katrin Eigendorf, Tel.:
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