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Ästhetisches Kleinod

ID: 74027

Fenster sind für die äußere Gestaltung und bauphysikalische Optimierung eines Gebäudes dominierende Bauelemente. Bei der Sanierung und Modernisierung von Gebäuden wird jedoch der Ausbildung der Fenster oft nicht die notwendige Sorgfalt entgegengebracht.

(firmenpresse) - Der meist vorschnellen Entscheidung zum Austausch alter Fenster kann nur durch qualifizierte Informationen vorgebeugt werden. Basiswissen zur Baugeschichte, zu Entwurf, Fenstertypen und -materialien sind erforderlich, die dem Laien nicht zur Verfügung stehen. Da ist es gut, dass es Fachbetriebe gibt. Diese können detailliert auf verschiedene Konstruktionen und bauphysikalische Zusammenhänge eingehen. Auch die Schadensanalyse und die sich daraus ergebenden Maßnahmen sind ein wichtiger Aspekt. Nur die Berücksichtigung aller notwendigen Faktoren bei Ausschreibung und Vergabe führt zu einer architektonisch, technisch und wirtschaftlich akzeptablen Fenstersanierung.

Beispiel
Hier ein Beispiel aus der Praxis: Ein alter Gutshof Baujahr 1893 im Calenbergischen Everloh. Die Fenster wurden in der Vergangenheit teilweise schon mal ausgetauscht. Eine unzufriedene Lösung mit einem katastrophalen Gesamterscheinungsbild entstand. Die Eigentümerin, Cornelia Husemann war zunehmend unzufrieden. Dieses beieindruckende, tolle altes Backsteingebäude muss doch erhalten bleiben. Dazu gehört auch ein einheitliches optisches Auftreten. Für den Planer stellte sich damit die Aufgabe, im Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Anforderungen ein Optimum zu finden. Das ist der Tischlerei Klauenberg aus Davenstedt gut gelungen.

Herausforderung
„Die Herausforderung bestand darin, dem Gebäude gerecht zu werden.“ erzählt Geschäftsführer Jörg Körper. Fachwissen war gefragt. „Außerdem ging es bei diesem Auftrag nicht um einheitliche Fenster. Für jedes der 37 Fenster musste eine auf den Millimeter genau ausgemessene Schablone gefertigt werden, damit die Fenster dann in Einzelanfertigung hergestellt werden konnten,“ erläutert Jörg Körper weiter. Doch im Vorfeld musste die Materialwahl geklärt werden. „Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch entschied ich mich für eine Holz-Aluminium-Anfertigung,“ erzählt Cornelia Husemann. So konnte innen der Charme von Holzfenstern gewart bleiben und außen, wo die Fenster Witterungseinflüssen ausgesetzt sind wurde auf Langlebigkeit gesetzt. „So konnte ich sowohl dem alten Gebäude als auch den äußeren Einflüssen gerecht werden,“ erzählt die Eigentümerin weiter. Doch dabei blieb es nicht. Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. So kam es, dass ein kleines rundes Fenster im Dach komplett aus Holz gefertigt werden musste. „Das ließ sich anders nicht realisieren,“ erklärt Jörg Körper diese Entscheidung. „Außerdem wurden in Bad, Küche und Speisekammer zweckgebunden Fenster aus Kunststoff-Aluminium eingebaut. Holz wäre hier zu anfällig,“ erläutert er weiter.





Farbwahl
Über die Frage der Farbe musste Cornelia Husemann nicht lange nachdenken. „Grün musste es sein damit zum Einen der ästhetische Eindruck der schönen Backsteinfassade wieder richtig zur Geltung kommt,“ erläutert die passionierte Jägerin, „und zum Anderen habe ich eine besondere Affinität zu dieser Farbe da ich die Natur liebe und mich gerne im Freien aufhalte.“ Eine gute Wahl. Durch die grünen Fenster wird der Charme des alten Gebäudes wieder ins rechte Licht gerückt. Eine weitere Herausforderung waren die Rollläden. Zum Teil sollten sie erhalten bleiben, mit einem elektrischen Antrieb versehen werden und zum restlichen Erscheinungsbild passen. „Das war das wichtigste,“ erläutert Jörg Körper das Problem, „die Außenoptik sollte erhalten bleiben und modernste Technik musste integriert werden.“ Was bei Rundbögenfenstern gar nicht so einfach ist. Auch hier war wieder Millimeterarbeit und das Know-how des Handwerksmeisters gefragt. „Wir waren zeitweise mit bis zu zehn Mitarbeitern vor Ort,“ erzählt der Geschäftsführer der Fa. Klauenberg weiter, „damit die Arbeiten zügig abgeschlossen werden konnten.“

Fazit
Cornelia Husemann sieht das im Nachhinein recht gelassen: „Eine Woche Baustelle war nicht der Optimalzustand aber wenn ich das Ergebnis betrachte kann ich nur sagen, dass es die richtige Entscheidung war.“ Der Aufwand hat sich gelohnt. Denn am Ende sind sich Eigentümerin und ausführender Handwerksbetrieb einig: Dieses Projekt hat nicht nur dazu beigetragen einem denkwürdigen alten Gebäude wieder zu seinen Charme zu verhelfen sondern es hat auch Spaß gemacht.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Klauenberg GmbH
Bau- und Möbeltischlerei
Fränkische Straße 24 · 30455 Hannover
Tel. 0511 - 49 90 49

Angebotspalette
Möbel- und Innenausbau, Einbruchschutz, Rollläden, Sonnenschutz, Zäune, Fenster und Türen, Pfosten-Riegel-Konstruktionen, Wartungs- und Reparatur-Service. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens liegt im hoch wärmegedämmten Bauelementebereich. Deshalb wird der Schwerpunkt dieser Untersuchung auf den Wohn- und Wirtschaftsbau, Sanierungen und Modernisierungen von Wohnungen und Häusern gelegt. Die Leistungen der Fa. Klauenberg konzentrieren sich auf Bauherren, die Wert legen auf erstklassige und perfekte Lösungen im Detail, die konzeptionelles Denken ebenso schätzen wie deren Umsetzung in individuelle Architektur.
Das besondere Interesse des Unternehmens liegt im Bereich Klimaschutz und Energie sparen. Bereits zu einem Zeitpunkt, an dem die Wenigsten sich Gedanken über den Schutz des Klimas machten, begann die Fa. Klauenberg eine intensive Zusammenarbeit mit proklima und der Klimaschutzagentur Hannover. Dementsprechend hoch ist das Know-how in diesem Bereich. Hoch wärmegedämmte bis passivhaustaugliche Bauteile - Fenster und Türen - sowohl als Eigenproduktion als auch zugeliefert stellen einen großen Teil des Auftragsvolumens. 2006 trat die Fa. Klauenberg dem Förderverein der Klimaschutzagentur Region Hannover gGmbH bei.



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Datum: 23.02.2009 - 15:49 Uhr
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Ansprechpartner: Dr. Cordula Mahr
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Kategorie:

Haus & Garten


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Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 23.02.2009
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