(ots) -
- Action-Spezialist Hermann Joha erhält die "Besondere Leistung
Fiktion"
- Doku-Produzent Stephan Lamby erhält die "Besondere Leistung
Information"
- Preisverleihung am 02. Oktober 2012 in Köln, Ausstrahlung am 04.
Oktober im ZDF
Seit 2010 hat die Jury des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES die
Möglichkeit, bis zu drei herausragende Einzelleistungen durch die
gesetzten Kategorien "Besondere Leistungen" auszuzeichnen. In diesem
Jahr geht die Auszeichnung an zwei Produzenten: Im Bereich "Fiktion"
wird der Kölner Produzent und Action-Spezialist Hermann Joha geehrt,
in der "Information" der Hamburger Produzent Stephan Lamby.
"Die beiden Preisträger sind - jeder in seinem Metier -
außergewöhnliche Produzenten", erklärt die Juryvorsitzende Christiane
Ruff die Entscheidung. "Stephan Lamby hat uns durch seine präzisen
Dokumentationen im Bereich Wirtschaft und Politik, und nicht zuletzt
durch seine umfassende Begleitung der Eurokrise überzeugt. Hermann
Joha ist seit vielen Jahren der unangefochtene Action-Spezialist in
Deutschland und ist mit seinen Produktionen weltweit präsent." Die
Vergabe der Preise an Stephan Lamby und Hermann Joha findet im Rahmen
der 14. Verleihung des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES am 02. Oktober 2012
im Coloneum Köln statt. Über die Preisträger in weiteren 13
Kategorien entscheidet die unabhängige Jury erst am Tag der Gala. Das
ZDF strahlt den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2012 am 04. Oktober ab 20:15
Uhr aus.
Kontakt:
Der Deutsche Fernsehpreis - Ständiges Sekretariat
Hartmut Schultz, Maren Mossig, Tel. 0221/454 3032,
presse(at)deutscher-fernsehpreis.de
Aus der Begründung der Jury:
Stephan Lamby
Seit vielen Jahren sorgt Stephan Lamby als Produzent, Autor und
Interviewer von präzisen Dokumentationen im Bereich Wirtschaft und
Politik für Orientierung und Aufklärung. In Sachen Finanzkrise ist er
seit 2008, in Sachen Eurokrise seit 2011 der Experte. Im vergangenen
Fernsehjahr beschäftigte sich Stephan Lamby mit Dokumentationen wie
"Der große Euro-Schwindel - wenn jeder jeden täuscht" (ARD) oder "Der
Domino-Effekt - kippt der Euro?" (ZDF/Arte) ausgiebig mit den
Ereignissen in Brüssel, Athen und Frankfurt. Acht Monate hat er
gemeinsam mit Autor Michael Wech die wichtigsten politischen Akteure
des Krisenmanagements begleitet. Doch nicht nur die aktuellen
Geschehnisse sind relevant. Auch die Frage, wie es überhaupt zur
Krise kommen konnte, wird ausführlich beantwortet.
Stephan Lamby wurde 1959 in Bonn geboren und studierte in Marburg
und Hamburg Germanistik und Anglistik. Er arbeitete als freier
Journalist in New York und als stellvertretender Chefredakteur bei
Radio 107 in Hamburg. Seit 1992 war Stephan Lamby beim Fernsehmagazin
der ZEIT zunächst stellvertretender Redaktionsleiter und Moderator,
später Redaktionsleiter. Seit 1997 ist er Geschäftsführer der ECO
Media TV-Produktion. Zu seinen herausragenden Filmen zählen auch
Dokumentation über Helmut Kohl, Fidel Castro, Henry Kissinger,
Joschka Fischer, Angela Merkel und Peer Steinbrück.
Hermann Joha
Action und Stunts sind sein Leben: Hermann Joha, geboren 1960 in
Lohr am Main, startete seine Karriere als Stuntprofi im Alter von 17
Jahren, als er sich Ende der 70er-Jahre der englischen
Autoartisten-Gruppe "Hell Drivers" anschließt. 1982 gründet er seine
erste eigene Stuntfirma "Driving Unit", mit der er an TV-Produktionen
wie "Die Wache" (RTL), "Großstadtrevier" (ARD) oder "Eurocops" (ZDF)
beteiligt ist. Zehn Jahre später übernimmt Joha mit Gründung der
"action concept Film- und Stuntproduktion GmbH" dann die Second Unit
der Erfolgsserie "Alarm für Cobra 11". Seit 1997 produziert er die
erfolgreichste deutsche Actionserie selbst, die aktuell in der 21.
Staffel ausgestrahlt wird. Es folgen Erfolgsproduktionen wie "Der
Clown" oder "Lasko". Hermann Johas jahrzehntelange Erfahrung im
Stuntsektor und sein eingespieltes Team wurden in den letzten Jahren
mehrfach mit dem "World Stunt Award", dem begehrten Stunt-Oscar für
die beste Action in einem ausländischen Film, ausgezeichnet. Seine
Filme und Serien begeistern in 140 Ländern die Menschen. 2012 war
"action concept" als Co-Produzent an der Hollywood-Produktion "Rush"
von Oscar-Preisträger Ron Howard beteiligt.
Pressekontakt:
DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS - Ständiges Sekretariat:
Hartmut Schultz, Maren Mossig
Tel. 0221 - 454 3032
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