(ots) -
Mittwoch, 5. September 2012
Volle Kanne - Service täglich
mit Andrea Ballschuh
Gast im Studio: Schauspieler Jan Hartmann
Top-Thema: Volksleiden Kopfschmerzen
Einfach lecker: Cordon Bleu von der Forelle - Kochen mit Armin
Roßmeier
PRAXIS täglich: Spannungskopfschmerz
Reportage: Paralympics - Wie behindertengerecht ist London?
Reihe: Gartengestaltung mit Elmar Mai, Teil 3
Mittwoch, 5. September 2012, 17.40 Uhr
Leute heute
mit Pierre Geisensetter
Keira Knightley: Premiere von "Anna Karenina" in London
Ellen DeGeneres: Moderatorin bekommt Stern auf dem Walk of Fame
Prinz Frederik: Mit seiner Familie auf Sommerreise
Amelie Fried: Ehe-Geheimnisse
Mittwoch, 5. September 2012, 22.15 Uhr
auslandsjournal
mit Theo Koll
Das mörderischste Land der Welt - Honduras in der Hand des
Verbrechens
Alle 74 Minuten wird in Honduras ein Mensch ermordet, statistisch
gesehen. Etwa 7000 Morde gab es allein im vergangenen Jahr. Die
Polizei hat der Kriminalität im Land mit der höchsten Mordrate der
Welt schon lange nichts mehr entgegenzusetzen.
Vor allem seit dem Militärputsch 2009 nimmt die Gewalt rapide zu. Das
schlechte Beispiel der neuen Regierung hat Schule gemacht. Die Gewalt
grassiert längst nicht mehr nur unter rivalisierenden Drogenkartellen
und Jugendgangs, sondern trifft Unschuldige, sogar Kinder. Die
Polizei ist in das Geflecht von Drogen und Gewalt verstrickt. Und mit
stetig wachsender Korruption sinkt die Aufklärungsrate der
Verbrechen. Wer mordet, kommt in Honduras fast immer davon. Die
wenigen Reichen verschanzen sich hinter hohen Mauern. Die Armen
müssen in Vierteln hausen, in die sich die Polizei oft gar nicht mehr
hineintraut. Verzweiflung und Armut treiben die Menschen dort in die
Arme der Kartelle, Gangs und Dealer. Die Menschen in Honduras sehen
sich vom Staat alleingelassen, und eine Verbesserung der Situation
ist nicht in Sicht. "So fühlt man sich hier in diesem Land, komplett
schutzlos vor all diesen Verbrechen", erzählt eine Mutter, deren
Töchter vergewaltigt und erschossen wurden. "Und keinen interessiert
es, keiner forscht nach."
Für das "auslandsjournal" berichtet Heike Slansky über Armut und
Gewalt in Honduras.
Urlaub in Uniform - Im "außendienst" bei der israelischen Armee
Panzer putzen, Sandsäcke füllen oder Antennen für Funkgeräte
reparieren - das ist harte Arbeit, oder: ein Ferienerlebnis. In
Israel machen jährlich zirka 4000 Freiwillige Urlaub in Uniform. Bei
über 30 Grad Celsius schuften sie in einer Armee, die praktisch
ständig im Kriegszustand ist. Ob durch das iranische Atomprogramm
oder den Aufschwung islamischer Bewegungen nach den arabischen
Revolutionen, das Land sieht sich chronisch bedroht.
Die Freiwilligen tragen keine Waffen. Sie werden keiner Kampfeinheit,
sondern Versorgungs- und Nachschubposten zugeteilt. Der "Dienst für
Israel" ist für sie eine Frage der Überzeugung. Die Freizeitsoldaten
kommen aus aller Welt, um ihren Beitrag zur israelischen
Existenzsicherung zu leisten. Politische Debatten sind unerwünscht.
Für das "auslandsjournal" ist ZDF-Reporter Andreas Stamm zur
israelischen Armee gegangen. Im "außendienst" macht er einen Tag
Urlaub in Uniform - samt Einkleidung, Fahnenappell und Antennen
flicken.
Weiteres Thema:
Den Touristen zu teuer - Der schwache Euro vertreibt die Urlauber aus
der Schweiz
Rückfragen an die ZDF-Redaktion "auslandsjournal", Diana Zimmermann,
Tel.: 06131 - 70-12985 oder Markus Wenniges, Tel.: 06131 - 70-12838.
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