(ots) -
Mittwoch, 29. August 2012, 9.05 Uhr
Volle Kanne - Service täglich
mit Ingo Nommsen
Gast im Studio: Juror Joachim Llambi und Moderator Micky Beisenherz
Top Thema: Liebe am Arbeitsplatz
Einfach lecker: Blumenkohl in Parmesan mit Kräuterricotta - Kochen
mit Armin Roßmeier
PRAXIS täglich: Gehirnerschütterung - Kopfverletzung mit Folgen
Reportage: Wie Pflanzen Insekten locken
Mittwoch, 29. August 2012, 12.10 Uhr
drehscheibe Deutschland
Gelbe Engel im Einsatz: Abschleppwagen im Elbtunnel
Engpass an Autobahnen: Parkplatzsuche bei Brummifahrern
Achtung Kalorienfalle: Versteckter Zucker in Lebensmitteln
Mittwoch, 29. August 2012, 17.40 Uhr
Leute heute
mit Pierre Giesensetter
Halle Berry: Die Schauspielerin beim Werbedreh
Laetitia Casta: Start der Filmfestspiele in Venedig
Heidi Klum: Sportliche Promis
Prinz Harry. Die beliebtesten europäischen Prinzen
Mittwoch, 29. August 2012, 23.00 Uhr
auslandsjournal
mit Theo Koll
Entführt und verkauft - Frauenhandel in China
Auf dem Schulweg, auf dem Spielplatz und sogar aus abgeschlossenen
Kinderzimmern werden sie entführt. Chinesische Menschenhändler
entreißen junge Mädchen und sogar Babys ihren Eltern und verkaufen
sie illegal - bis zu 550 Mädchen täglich. Als Folge der
Ein-Kind-Politik, die eigentlich eingeführt wurde, um das
Bevölkerungswachstum einzudämmen, wurden Mädchen häufig abgetrieben
oder - kaum geboren - umgebracht. In China zählt nur ein männlicher
Nachkomme, der als Stammhalter die Familientradition weiterführt und
als Arbeitskraft die Familie auch im Alter ernähren kann. Diese
jahrzehntelange Praxis führte zu einem enormen Männerüberschuss, der
sich vor allem in den ländlichen Gebieten Chinas bemerkbar macht.
Dort gibt es Dörfer, in denen seit Jahren keine Hochzeit mehr
stattgefunden hat. Dieser Mangel an Ehefrauen lässt den Frauenhandel
aufblühen.
Yao Cheng arbeitet seit 2007 für eine chinesische
Frauenrechtsorganisation mit dem Ziel, entführte Mädchen und Frauen
aufzuspüren. Immer wieder besucht er Dörfer, in denen vor allem das
Bewusstsein fehlt, dass Frauenhandel ein Verbrechen ist. Für seine
Arbeit wurde er von der chinesischen Regierung zum Staatsfeind
erklärt. Obwohl diese selbst in Propagandafilmen ihre Erfolge im
Kampf gegen den Menschenhandel inszeniert, wird Cheng von den
Sicherheitsbehörden überwacht. "Die Regierung vertuscht, weil die
ganze Welt geschockt wäre, wenn die Dimension des Problems öffentlich
gemacht würde", sagt Cheng. Für das "auslandsjournal" hat
ZDF-Korrespondentin Nicola Albrecht Yao Cheng begleitet.
Trainiert und verkauft - Das Geschäft mit brasilianischen
Nachwuchsfußballern
Auf dem Bolzplatz von Porto Feliz, in der Nähe von Sao Paulo, träumt
jeder Junge davon, ein großer Fußballstar zu werden. Und die Chancen
stehen gar nicht so schlecht: Brasiliens Fußballtalente sind bei den
europäischen Spitzenclubs seit jeher heiß begehrt. Kaum ein Land hat
so viele Fußballprofis hervorgebracht wie Brasilien. Bis zu 1000 der
besten brasilianischen Spieler wechseln noch vor ihrem 20. Lebensjahr
nach Europa. Auch der 16-jährige Yan Soares de Oliveira träumt diesen
Traum: "Ich würde gerne in einem Club in der ersten Liga spielen. Am
liebsten in der Champions League".
Er wohnt und trainiert in Brasiliens bester und exklusivster
Fußballakademie. "Desportivo Brasil" wurde nur gegründet, um Talente
zu entdecken, zu fördern und sie schließlich zu verkaufen -
Fußballprofis als Handelsware. "Im Endeffekt sind wir alle eine Ware.
Aber wenn ich schon eine Ware bin, dann will ich die beste Ware sein,
damit der Käufer auch den besten Preis bezahlt", weiß auch Yan.
Einer, der es bereits geschafft hat, ist Giovane Elber. Der ehemalige
Bayernprofi weiß, warum der brasilianische Fußballnachwuchs von
Europa träumt: "Das ist ein schnelles Geschäft. Schon mit 17 bis 18
Jahren kann man für brasilianische Verhältnisse gut Geld verdienen.
Wenn man aber gut ist und Glück hat, dann kann man sogar Millionär
werden." ZDF-Korrespondent Andreas Wunn berichtet über die
Fußballschmiede Lateinamerikas.
Weitere Themen:
Nackte Wut - Die umstrittenen Protestaktionen der ukrainischen
Frauengruppe Femen
Reine Kopfsache - Im "außendienst" als Lastenträger auf Ghanas
Märkten
Rückfragen an die ZDF-Redaktion "auslandsjournal", Diana Zimmermann,
Tel.: 06131 - 70-12985, oder Markus Wenniges, Tel.: 06131 - 70-12838.
Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120