Den knapp 6000 Anlegern des geschlossenen MPC/HCIĂlplattfonds Deepsea Oil Explorere drohen bei steigender LiquiditĂ€tsunterdeckung empfindliche Kapitaleinschnitte. Schlimmstenfalls mĂŒssen die MPC/ HCI Fondsanleger mit einem Totalverlust des ihrerseits investierten Geldes rechnen.
(firmenpresse) -
Die Krise unter den geschlossenen Fondsbeteiligungen reiĂt nicht ab. Selbst in Kooperation zweier namhafter Fondsinitiatoren - HCI Capital und MPC Capital - aufgelegte und als vermeintlich sicher und renditetrĂ€chtig beworbene Mammutprojekte - wie der in die Erkundung von Ălfördermöglichkeiten in der Nordsee investierende Ălplattformfonds DeepSea Oil Explorer -geraten zunehmend ins Wanken und ziehen dabei tausende von Fondsanlegern in die Tiefe.
HCI / MPC DeepSea Oil Explorer Fonds gerĂ€t frĂŒh in Schieflage
Ca. 5.800 Anleger hatten sich an dem 2008 aufgelegten und seinerzeit als gröĂter geschlossener Fonds propagierten HCI / MPC DEEPSEA OIL EXPLORER GmbH & Co. KG beteiligt. Doch statt der seinerzeit seitens der Fondsinitiatoren HCI Capital und MPC Capital propagierten hohen Renditen geriet die Beteiligung an dem mit einer Laufzeit von 17 Jahren und einem Investitionsvolumen in Höhe von ca. 680 Millionen US Dollar aufgelegten Ălplattformfonds fĂŒr die mehreren tausend HCI/MPC-Fonds Anleger zu einem wirtschaftlichen Fiasko. So fĂŒhrten beispielsweise Verzögerungen in der Fertigstellung der Förderplattform dazu, dass der HCI/MPC Deepsea Oil Explorer Strafzahlungen an den Charterer Petrobas in Höhe von ca. 100 Millionen US Dollar aufbringen musste.
HCI / MPC Deepsea Oil Explorer Fonds: Ăbergabetermin an Charterer verzögert sich
Wie die Fondszeitung in deren aktuellen Ausgabe berichtet, konnte auch der zunĂ€chst fĂŒr Februar 2012 und spĂ€ter dann auf Mai 2012 seitens der HCI / MPC Fondsinitiatoren verlautbarte Ăbergabetermin der Förderplattform an Petrobas abermals nicht eingehalten werden. Ob und inwieweit es der Initiatorengruppe des HCI / MPC Ălplattform Fonds gelingen wird, den im Zuge fĂ€lliger Reparaturarbeiten abermals auf Ende Juni 2012 verschobenen Ablieferungstermin einzuhalten, scheint nach EinschĂ€tzung der Fondszeitung Analysten derzeit mehr als fraglich.
HCI/MPC Deepsea Oil Explorer Fonds: Kosten explodieren
Die stĂ€ndige Verzögerung des Ablieferungstermins der Ălplattform an den Charterer belastet zusehends die finanzielle Situation des HCI / MPC Deepsea Oil Explorer: Laut Informationen der Fondszeitung leidet der HCI / MPC DeepSea Oil Explorer bereits jetzt unter einer LiquiditĂ€tsunterdeckung in Höhe von 900.000, - US-Dollar. Da der HCI/MPC Fonds bereits seit April Tilgungsdienste an die GlĂ€ubigerbanken zurĂŒckfĂŒhren muss, dĂŒrfte sich diese Summe nach EinschĂ€tzung der Fondszeitung Analysten bis zum tatsĂ€chlichen Charterantritt eher noch weiter vergröĂern.
HCI / MPC DeepSea Oil Explorer: Renditehoffnungen der Fondsanleger schwinden
Die bisherige Bilanz fĂ€llt fĂŒr die knapp 6000 Fondsanleger des HCI/MPC Deepsea Oil Explorer ernĂŒchternd aus: Zum einen haben die HCI /MPC Ălplattform Fonds bislang keinerlei AusschĂŒttungen erhalten. Zum anderen mĂŒssen die Anleger des HCI/MPC Deepsea Oil Explorer fĂŒrchten, bei bestehender finanzieller SchrĂ€glage und wachsendem Druck der GlĂ€ubigerbanken, das sich vergröĂernde Finanzierungsloch des Ălplattform Fonds mittels Nachschusszahlungen stopfen zu mĂŒssen. Gelingt es den HCI/MPC Fondsinitiatoren zudem nicht, die LiquiditĂ€tsunterdeckung des angeschlagenen Ălplattform Fonds zu beheben, mĂŒssen die Anleger des HCI/MPC DeepSea Oil Explorer sogar damit rechnen, einen Totalverlust des ihrerseits investierten Geldes zu erleiden.
HCI / MPC Deepsea Oil Explorer-Fonds - Anleger nicht schutzlos gestellt
Betroffene HCI / MPC Deepsea Oil Explorer Fonds - Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene HCI / MPC Deepsea Oil Explorer Fonds Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend ĂŒber die Risiken einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds aufgeklĂ€rt worden sein, so bestehen möglicherweise SchadensersatzansprĂŒche. Des Weiteren kommt fĂŒr die Anleger des angeschlagenen Ălplattform Fonds in Betracht, gegen die Initiatoren des Fonds und gegen den Vertrieb SchadensersatzansprĂŒche geltend zu machen. Die SchadensersatzansprĂŒche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
Vertrieb von geschlossenen Fonds oftmals ĂŒber Banken und Sparkassen
Recherchen unserer Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen Fonds ĂŒber Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Fonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmĂ€Ăig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den BeratungsgesprĂ€chen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen fĂŒr die Anleger geschlossener Fonds, SchadensersatzansprĂŒche geltend zu machen.
Was können betroffene HCI / MPC Deepsea Oil Explorer Fonds Anleger jetzt tun?
GeschĂ€digte Anleger des HCI / MPC Deepsea Oil Explorer sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden AnsprĂŒche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prĂŒfen lassen.
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