(ots) - An Europa Anstoß nehmen? Mit seinem Gedichtband
"wahnpalast" rechnet der Berliner Autor Boris Preckwitz mit dem
gegenwärtigen Euro-Hazard ab: Staatsapparate, Finanzmarkt und die
Klasse der anstrengungslos Reichen werden als Spieler auf dem "basar
der blasen" in den Blick genommen.
"Wenn schon die Bankenwelt als Bittsteller bei Schuldenstaaten
auftritt, ist die europäische Idee zu einem Wahnpalast geworden",
sagt Preckwitz. Entsprechend kommen sie zu Wort in den Gedichten des
Buches: die "genossen bonzen" und "bankster", die Angstbürger und
Brüsseler Beamten, die "bundesflunkerer", aber auch jenes
Meinungskartell, das den "staatsbankrott auf raten" zu einem Akt
europäischer Solidarität umschreibt.
"Die griechische Mythologie erzählte von Scylla und Charybdis,
einem vielköpfigen Ungeheuer und einem alles verschlingenden
Meeresstrudel", so Preckwitz. "Heute sind dies die Beamtenapparate
der EU und ihre Transferunion."
Bibliografische Angaben
"wahnpalast" von Boris Preckwitz, hochroth Verlag Berlin 2012,
22 Seiten, ISBN: 978-3-902871-01-5
Leseprobe: http://www.hochroth.de/wahnpalast/
Boris Preckwitz, geb. 1968, arbeitet als Lyriker und Prosa-Autor.
Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem 1. Preis des open mike
(literaturwerkstatt berlin), Arbeitsstipendium der Stiftung
Preußische Seehandlung sowie mit dem Alfred-Döblin-Stipendium.
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