PresseKat - Günstig Surfen im Ausland

Günstig Surfen im Ausland

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SIM-Karte aus Urlaubsland spart Kosten

(PresseBox) - Smartphones und Tablets sind ideale Reisebegleiter. Für die mobile Internetnutzung im Ausland berechnen deutsche Netzbetreiber aber erhebliche Aufschläge. Und auch wenn die Provider ab 1. Juli mit Inkrafttreten der sogenannten EU-Roaming-Verordnung nur noch maximal 83 Cent pro Megabyte abrechnen dürfen, bleibt Surfen im Ausland ein teures Vergnügen. Mit Prepaid-Tarifen des Urlaubslands lässt sich hingegen viel Geld sparen, schreibt die Computerzeitschrift c't [2] in Ausgabe 12/12.
Vor dem Start in den Urlaub sollten Kunden genau prüfen, was sie der Auslandseinsatz mit ihrem aktuellen Tarif kostet. "In Europa werden aktuell bis zu 20 Euro pro Megabyte abgerechnet. Beim Update einer einzigen App mit 5 Megabyte kommen da schnell 100 Euro zusammen", erläutert c't-Redakteur Urs Mansmann. Doch auch nach Inkrafttreten der neuen EU-Roaming-Verordnung ist Daten-Roaming nicht günstig. Der Kundenschutz sieht zwar eine Deckelung bei 50 Euro netto vor, doch wird die oft vom Kunden unbewusst ausgehebelt, wenn er nich für eine Auslandstarifoption seines deutschen Netzbetreibers entscheidet.
Am günstigsten surft man im Ausland über das kostenlose WLAN im Hotel oder Restaurant. Wer auch unterwegs ins Netz will, ist mit einer Prepaid-SIM eines im Urlaubsort ansässigen Anbieters gut bedient. "Prepaid-Datentarife kann man direkt vor Ort buchen, darf aber den dafür oft notwendigen Personalausweis nicht vergessen", sagt Urs Mansmann. Angebote mit 500 Megabyte oder 1 Gigabyte Inklusivvolumen reichen selbst bei leicht überdurchschnittlichem Bedarf für einen zwei- bis dreiwöchigen Urlaub. Weiterer Vorteil: Ankommende Telefonate sind kostenlos und unter Umständen sogar für den Anrufer billiger.
Will man Smartphone, Tablet und Notebook zugleich nutzen oder reist als Familie, könnte ein mobiler Hotspot eine günstige Ergänzung sein: "So ein Hotspot verbindet sich per UMTS mit dem Internet und kostet um die 60 Euro und bringt bis zu fünf Geräte gleichzeitig per WLAN ins Netz", erklärt Urs Mansmann. Anwender sollten den Hotspot aber unbedingt mit einem Passwort schützen, um unerwünschte Mitsurfer fernzuhalten.




[2] http://www.ct.de/

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Datum: 18.05.2012 - 11:25 Uhr
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