(firmenpresse) - GIDAS (German In-Depth Accident Study) ist das größte Projekt zur Erhebung von Unfalldaten in Deutschland.
Die in GIDAS erhobenen Daten sind sehr umfassend, und dienen als Wissensbasis für die unterschiedlichsten Interessengruppen. Durch ein wohldefiniertes Stichprobenverfahren wird gleichzeitig die Repräsentativität der Daten im Vergleich zur Bundesstatistik gewährleistet.
Seit Mitte 1999 werden im Projekt GIDAS in den Großräumen Hannover und Dresden ca. 2000 Unfälle pro Jahr erhoben. Träger des Projektes sind die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. (FAT). Die Verwertung der Daten ist prinzipiell den Teilhabern des Projektes vorbehalten. Um interessierten Parteien die direkte Nutzung der GIDAS Daten zu ermöglichen, gibt es verschiedene Modelle der Beteiligung.
Aus diesem Grund fand auch vom 18.- 20.04.2012 in Brno (Tschechien) eine GIDAS Schulung durch einen Mitarbeiter der Verkehrsunfallforschung beim CDV statt. Dies ist eine öffentliche Forschungseinrichtung des Ministeriums für Transport, die auch in Tschechien eine Unfallerhebung aufbauen möchte und dafür die Unterstützung der VUFO angefragt hat.
Dresden, 26.04.2012
Die Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden ist seit 2005 als Tochter der TU Dresden Aktiengesellschaft "TUDAG" in Form einer GmbH organisiert.
Unsere Aufgabengebiete sind die Erhebung, Auswertung und Dokumentation von Realunfalldaten im Straßenverkehr, um mit diesen Daten die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern, Fahrzeugen und Verkehrsanlagen weiterentwickeln zu können. Des Weiteren versuchen wir mit diesen Informationen eine Verbesserung des Rettungswesens und der medizinischen Notfallversorgung zu erreichen und damit zur Verringerung von materiellen und Personenschäden beizutragen sowie die Anzahl von Verkehrsunfällen zu verringern. Aktuell widmen wir uns Themen wie dem Fußgängerschutz, der Fahrzeugsicherheit sowie aktiver und passiver Sicherheitssysteme.