Virtualisierungsprojekte erfordern oft Investition in die Infrastruktur. Vor allem Speicher wird schnell zum Engpass, der das Projekt unerwartet verteuern kann.
(firmenpresse) - von Alex Aizman, CTO, Nexenta Systems
Auf den ersten Blick ist Virtualisierung eine grossartige Lösung fĂŒr viele Organisationen um ihre Probleme mit dem Management ihrer PC-Infrastrukur zu lösen. Was sollte man auch dagegen haben, ein sicheres und fĂŒr alle gleiches Betriebssystem ĂŒber alle PCs und Notebooks zu verwalten, zu erhalten und regelmĂ€ssig zu aktualisieren? Speziell in der IT sind die Dinge jedoch nie genauso einfach wie sie zuerst erscheinen. Oftmals bedeutet die Vereinfachung des Systems an einer Stelle mehr KomplexitĂ€t an einer anderen.
Es ist ein wenig so wie in einem Horrorfilm, in dem das arglose Opfer sich auf der Flucht in einen Raum rettet, um festzustellen, dass dort ein noch gröĂerer Grauen wartet. Immer wenn jemand also davon spricht ein Virtualisierungsprojekt anzustossen sollte man dieses Bild vor Augen haben, da es einiges zu beachten gilt bevor man dies umsetzt. Eine der gröĂten Herausforderungen eines jeden Virtualisierungsprojektes ist der Speicher. Oder wuĂten Sie, dass fĂŒr jeden Euro, der fĂŒr Virtualisierung ausgegeben wird, 3 bis 7 Euro fĂŒr Speicher anfallen? Das wĂ€re das angesprochene Grauen hinter der sicheren Virtualisierungs-TĂŒr.
Woran liegt es, dass dem Speicher eine solche Wichtigkeit zukommt? Dutzende oder sogar hunderte von Desktops auf einem einzelnen Server zu konsolidieren bedeutet, diesen mit vielen kleinen Random I/O-Operationen dieser Desktops zu laden. Also Datenverkehr, der im Allgemeinen als "Boot Storm", "Login Storm" und zufĂ€lligen Spitzen beim Schreiben von Daten auf dem Server bezeichnet werden. Es ist natĂŒrlich wichtig zu verstehen, dass der Speicherbedarf nicht nur eine physische Komponente hat, sondern sich auch auf IOPS bezieht.
Die Anforderungen an ein Untersystem des Speichers um hunderte oder sogar tausende virtueller Desktops unter Windows zu nutzen sind sehr hoch. Boot Storms zu Beispiel können zur Folge haben, dass virtuelle Desktops mehrere Minuten lĂ€nger zum Laden benötigen als notwendig. Dies stellt den gröĂten Unterschied zwischen Server-Virtualisierung und VDI-Implementierungen dar: Im Serverumfeld werden Belastungsspitzen zwischen Applikationen zufĂ€llig verteilt, wobei Spitzen im VDI-Umfeld sehr hĂ€ufig auftreten. NatĂŒrlicherweise ist eine Fluktuation der Performance bei Servervirtualisierung weniger problematisch, da ein Sinken der Leistung bei VDI direkten negativen Einfluss auf die Arbeitsbedingungen von Nutzern hat.
Speicher in einer traditionellen Infrastruktur werden oft mit sequentiellen Schreib- und LesevorgĂ€ngen im VerhĂ€ltnis 80 zu 20 konfrontiert. Hunderte Desktops in einem VDI-Umfeld verĂ€ndern dieses VerhĂ€ltnis massiv bis auf 40 zu 60. Das dies natĂŒrlich eine neue Herausforderung fĂŒr Hard- und Software des Speichers bedeutet ist offensichtlich. Ein Weg, um das Problem von Belastungsspitzen zu umgehen besteht darin, Caching mit Solid State Disks zu nutzen, die Schreib- und LesevorgĂ€nge im Rahmen einer Tiered Storage Architektur zu beschleunigen. In nur wenigen FĂ€llen ist es Unternehmen möglich, bestehenden Speicher fĂŒr eine neue VDI Implementierung zu nutzen. Im Allgemeinen ist es jedoch besser nach neuen Lösungen zu suchen, die den Herausforderung in Sachen VDI-Performance und Kosten gewachsen sind. Genutzt werden hier oft SSDs um die Performance bei Schreib- und LesevorgĂ€ngen zu verbessern, I/O-Muster zu glĂ€tten und die hohen AnsprĂŒche kostengĂŒnstig zu erfĂŒllen.
Der beste Weg, unangenehme Ăberraschung mit VDI zu vermeiden ist ausreichende Planung der Implementierung, auch mit Hinblick auf die richtige Menge an Speicher. Auch Kompression, Deduplikation und Thin Provisioning können helfen die Kosten fĂŒr VDI-Storage zu senken. Einige Hersteller stellen Technologien bereit, die aufkommende Probleme und EngpĂ€sse bei Virtualisierung im Netzwerk vermeiden können. Der Horrorfilm könnte also ausnahmsweise auch einmal mit einem Happy End enden!
Nexenta Systems ist der fĂŒhrende Anbieter von OpenStorage-Lösungen fĂŒr GroĂunternehmen. Nexentas Flaggschiff-Produkt, die Software-Plattform NexentaStor, bietet höchste Performance, ist ultra skalierbar, optimiert fĂŒr Cloud und Virtualisierung und ist eine der am meisten eingesetzten Systeme fĂŒr Flash und SSDs um höchste Leistung zu erzielen. Aufbauend auf ZFS-Technologie und einsetzbar auf Standard-Hardware, beseitigt NexentaStor FesselvertrĂ€ge mit Herstellern und bietet offenes Unified Storage-Management zu einem Bruchteil der Kosten eines Systems etablierter Anbieter. Mehr Informationen ĂŒber Nexenta Systems und kostenlose Testversionen des auf ZFS basierten NexentaStor finden sich unter www.nexenta.com. Partner, die GerĂ€te aufbauend auf standardisierter Hardware und NexentaStor anbieten, sind unter www.nexenta.com/partners zu finden.
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