(ots) - Die Geschichte von der Rettung des BVB durch ein
neuen Vorstand, seinen Geschäftsführer Joachim Watzke, seinen
Präsidenten Reinhard Rauball, sowie den Manager Michael Zorc ist
schon häufig erzählt worden. Wohl kaum aber hätte sich das Wunder
eingestellt, wenn nicht knallhart-kapitalistische Kalkulation und
eine auf Ganze gehende Leidenschaft für einen Kultverein
zusammengefunden hätten, wenn also die Euphorie nicht stets
beaufsichtigt worden wäre von sturstem Pragmatismus. Der westfälische
Geist stieg erneut auf zum Gewissen des BVB; keine Rettung aus der
Not auch hier ohne ein Über-Ich, das die triebhaften Impulse eines
aktiennotierten Vereins einer normativen Sinnstiftung unterzog.
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