(ots) - Der Fernsehfilm "Komm, schöner Tod", den das ZDF am
Donnerstag, 5. April 2012, 22.15 Uhr, zeigt, beleuchtet in einer
fiktionalen Geschichte das kontrovers und emotional diskutierte Thema
Sterbehilfe. Das Drehbuch von Friedemann Fromm, der auch Regie
führte, entstand frei nach dem Roman "Die Erlöser AG" von Björn Kern.
Die Protagonisten sind neben anderen Herbert Knaup, Anna Loos,
Dietrich Hollinderbäumer, Leslie Malton, Peter Franke und Katharina
Matz. Produziert wurde der Film von Ziegler Film, Regina Ziegler.
Berlin in der nahen Zukunft. Neben der üblichen Kriminalität plagt
die Hauptstadt ein immer größer werdendes Problem: Wohin mit den
zahlreichen dementen Alten, die auf den Straßen herumirren und das
öffentliche Leben stören? Die Seniorenheime schlagen sich mit dem
Pflegenotstand herum, mobile Einsatzkräfte sammeln zwar die
verwirrten Alten auf - aber wohin mit ihnen?
Das private Institut Rubikon wirbt mit einer neuen, bahnbrechenden
Idee: Geschulte Kräfte und Schauspieler mimen Freunde, Eltern und
Verwandte, die den Kunden auf seinem letzten Weg begleiten. Für die
Beerdigung wird ebenfalls gesorgt. Sie soll ein Fest und keine
bürokratische Endlagerung sein, so versprechen es die Sterbehelfer in
ihrer Werbung. Seit § 216 (Tötung auf Verlangen) abgeschafft wurde,
ist die Beihilfe zum Suizid auf kommerzieller Basis möglich. Der
Journalist J.K. soll im Dienst von "Rubikon" für die nötige Publicity
sorgen. Als eine alte Dame, Hannah, deren "Heimführung" als eine Art
Werbefilm inszeniert werden soll, plötzlich verschwindet, macht sich
auch J.K. auf die Suche. Hannah wird wieder gefunden, aber J.K. kann
sich seiner Sache nicht mehr sicher sein.
Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 -
70-16100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/kommschoenertod
Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120