PresseKat - crash.tech 2012: Geschichte und Zukunft der Fahrzeugsicherheit

crash.tech 2012: Geschichte und Zukunft der Fahrzeugsicherheit

ID: 609302

(PresseBox) - Vison Zero - keine Verkehrstoten bis 2050, das ist das Ziel der EuropĂ€ischen Union und auch die Intention des Fachkongresses crash.tech, den TÜV SÜD seit 20 Jahren veranstaltet. Am 24. und 25. April bietet TÜV SÜD in der Konzernzentrale in MĂŒnchen internationalen Experten ein Podium fĂŒr Fahrzeug- und Verkehrssicherheit. Passive und aktive Sicherheitssysteme stehen genauso auf dem Programm wie Entwicklung sicherer Elektrofahrzeuge. Mit der seit zwei Jahrzehnten erfolgreichen Fachtagung crash.tech unterstreicht TÜV SÜD seine fĂŒhrende Position beim Thema Fahrzeugsicherheit.
Airbag, ABS, ESP und Gurt haben in den vergangenen 20 Jahren viele Leben gerettet. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist von circa 11.000 im Jahr 1991 auf etwa 4.000 im Jahr 2011 gesunken; der traurige Höchststand lag im Jahr 1970 bei ca. 21.300 Unfalltoten. Hinter dem Erfolg beim Kampf gegen den Tod auf der Straße steht eine rasante technologische Entwicklung, die die crash.tech in vorderster Reihe begleitet hat. Haben zunĂ€chst Einrichtungen der passiven Sicherheit wie Sicherheitsgurt, steifere Fahrgastzellen oder Airbags fĂŒr Fortschritt gesorgt, sind es heute zunehmend Technologien der aktiven - also unfallvermeidenden - Sicherheit, die noch weiteren Schutz bringen. Bremsassistent, Spurhalte-UnterstĂŒtzung, Sensoren zur Umfelderkennung sind unerlĂ€sslich, um das ambitionierte Ziel der EU zu erreichen - die Zahl der Verkehrsunfallopfer bis 2020 gegenĂŒber heute nochmals zu halbieren: "Verkehrssicherheit ist heute schon lange nicht mehr nur ein europĂ€isches, sondern ein globales Thema mit ganz unterschiedlichen Anforderungen. WĂ€hrend in den hochentwickelten Autonationen ein weitere deutliche Senkung der Unfallzahlen nur durch die EinfĂŒhrung und Verbreitung elektronischer Sicherheitssysteme zu erreichen sein wird, haben große WachstumslĂ€nder beim individuellen Verkehr wie China und Indien noch enormen Nachholbedarf selbst bei der passiven Sicherheit. Mit der crash.tech bringen wir die Experten aus allen Feldern an einen Tisch", betont Vorstandsmitglied Horst Schneider, der die crash.tech am 24. April in der TÜV SÜD-Konzernzentrale in der Westendstraße in MĂŒnchen eröffnen wird.




Besondere Anforderungen der E-MobilitÀt
Eines der Schwerpunkthemen der crash.tech 2012 ist zudem die Entwicklung sicherer Elektroautos. Dazu Lothar Wech, Sicherheitsexperte bei TÜV SÜD Automotive, fachlicher Leiter und "GrĂŒndervater" der crash.tech: "Die Elektro-MobilitĂ€t stellt zusĂ€tzliche Sicherheitsanforderungen mit Blick auf die Hochvolttechnologie. Neue Aufgaben gibt es auch im Bereich der Werkstoffe bzw. beim Leichtbau, weil beim Elektroauto das Gewicht eine noch wichtigere Rolle spielt als bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen."
Blick ins Programm: Die crash.tech 2012 widmet sich zunĂ€chst der Geschichte und liefert einen Überblick ĂŒber 20 Jahre Fahrzeugsicherheitsforschung, bevor in FachvortrĂ€gen die EffektivitĂ€t aktiver Sicherheitssysteme und die PrĂŒfanforderungen zum Schutz von "Ă€ußeren" Verkehrsteilnehmern (zum Beispiel FußgĂ€ngerschutz) sowie die ElektromobilitĂ€t auf dem Programm stehen. Der zweite Tag beginnt mit VortrĂ€gen zu Schutzsystemen und Struktursicherheit und ihrer Erprobung sowie Test und Simulation aktiver und passiver Sicherheitssysteme.
Die Fachtagung crash.tech 2012 findet am 24. und 25. April in der TÜV SÜD-Konzernzentrale in MĂŒnchen statt. Dort trifft sich die Branche - vom Entwickler ĂŒber den Lieferanten bis hin zu Vertretern von Behörden und UniversitĂ€ten. Bereits zum 11. Mal seit der Premiere 1992 bietet die crash.tech eine Plattform zum Informationsaustausch und ist damit der Kongress von TÜV SÜD Automotive mit der lĂ€ngsten Tradition. Zum JubilĂ€um lĂ€dt TÜV SÜD die Teilnehmer zum Abend-Event auf den Starnberger See ein.
Weitere Informationen zur Tagung, das komplette Programm mit allen Fachthemen und Anmeldung unter www.tuev-sued.de/akademie im Bereich "Tagungen und Kongresse" sowie bei Susanne Hummler, Tel. +49 89 57 91 - 28 46, congress(at)tuev-sued.de
TÜV SÜD Automotive ist ein innovativer Dienstleister und neutraler Partner zur Produkt- und Prozessverbesserung fĂŒr die Automobilindustrie. 480 Mitarbeiter bringen weltweit technischen Fortschritt und neuestes Expertenwissen ein, damit zukĂŒnftige Fahrzeugtechnologien - auch mit alternativen Antrieben - sicher in die Serie gelangen. Abgaslabor, Reifen Charakterisierung und Erprobungen, elektrische und funktionale Sicherheit alternativer Antriebe, Tank-Testcenter, Crashzentrum mit Airbag-Testlabor, StraßenrĂŒckhaltesysteme, Fahrdynamik - wir beraten, testen und zertifizieren, damit Sie in jeder Kurvenlage auf Nummer sicher fahren.

TÜV SÜD ist ein international fĂŒhrender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen GeschĂ€ftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Rund 16.000 Mitarbeiter sind an ĂŒber 600 Standorten weltweit prĂ€sent. Die interdisziplinĂ€ren Spezialistenteams sorgen fĂŒr die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stĂ€rken sie die WettbewerbsfĂ€higkeit ihrer Kunden.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

TÜV SÜD ist ein international fĂŒhrender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen GeschĂ€ftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Rund 16.000 Mitarbeiter sind an ĂŒber 600 Standorten weltweit prĂ€sent. Die interdisziplinĂ€ren Spezialistenteams sorgen fĂŒr die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stĂ€rken sie die WettbewerbsfĂ€higkeit ihrer Kunden.



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Datum: 02.04.2012 - 14:23 Uhr
Sprache: Deutsch
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