PresseKat - Der Gartenteich - Koipflege leicht gemacht

Der Gartenteich - Koipflege leicht gemacht

ID: 605339

Es ist nicht so kompliziert, wie man glaubt, Kois erfolgreich im Gartenteich zu halten. Hier einige Tipps und Empfehlungen

(firmenpresse) - Die Sonne kommt zum Vorschein und schnell kommt man in Versuchung den Gartenteich auf Vordermann zu bringen. Oft ist es aber noch zu frĂŒh, den Koi zu "wecken".

NatĂŒrlich kommt der Koi gerne in höhere Wasserregionen, eben wegen dem schönen Wetter. Man neigt dann dazu, direkt Futter zu geben, wie man es im Sommer auch gemacht hat.

Selbst wenn es zu Anfang der schönen Jahreszeit schnell mal 20 Grad und mehr werden, so ist das Wasser noch lange nicht so weit.

Messen Sie morgens mal die Wassertemperatur...Sie werden erstaunt sein.

Was passiert? Der Koi wĂŒrde, fĂŒr einen vernĂŒnftigen Stoffwechsel zu haben, eine Wassertemperatur von wenigsten 15 Grad benötigen - auch morgens.

Alles was er jetzt frisst - bleibt drin. Und das soll ja nicht so sein. Das Wassser kann durchaus abends eine höhere Temperatur haben, die hĂ€lt aber nicht. Und so kommt der Koi immer in die ZwickmĂŒhle zwischen Stoffwechsel bekommen oder auf Sparflamme schalten. Das ist auf die Dauer ĂŒberhaupt nicht gut.

Das gleiche gilt fĂŒr die Schleimhaut. Die Schleimhaut ist jetzt sehr sensibel fĂŒr alle Angriffe von außen. ob Mykobakterien, Verletzungen oder sonstiges. Hier sollten Sie was machen.

Der Koi braucht jetzt Vitamine um verschieden Enzyme zu bilden. Der Koi kann Vitamine selbst nicht bilden und fĂŒr eine Nahrungsaufnahme ist es noch zu frĂŒh.

Er trinkt aber und die Schleimhaut nimmt von außen auf. Dies sollte man nutzen und ein Koi-Vitamin ins Wasser geben.

Wir empfehlen Koi-Vitas, ein Multivitamin, was das Immunsystem auf Trapp bring. Dies sollte man regelmĂ€ĂŸig dosieren, Vitamine verbrauchen sich im Wasser. Nicht die Menge machts, sonder die RegelmĂ€ĂŸigeit...

Widmen wir uns noch ein wenig der Schleimhaut. Sie ist zu Anfang des Jahres recht empfindlich und reagiert schnell auf Ă€ußere EinflĂŒsse. Die Möglichkeit hier einen Schutzmantel aufzutragen besteht durchaus. Sehr ausfĂŒhrliche Infos bekommen Sie unter diesem Link, Generat, der Schleimhautschutz. Lesen Sie ihn einmal aufmerksam durch. Ist sicherlich fĂŒr den Koiliebhaber interessant.





http://www.zooviel.de/KOI-Generat-1-Liter--schuetzt-vor-Mycobakterien-uvm_p8430_x2.htm

Es wĂ€re gar eine Kombination mit Generat und Koi-Vitas zu empfehlen. FĂŒr sehr sensible Tiere. Tieren, denen man einen eventuellen Winterschaden schon ansieht, hier wĂ€re ein direktes Handeln notwendig.

Achten Sie stets auf ein gutes Wasser. Der Koi ist nicht unbedingt verrĂŒckt nach weichem Wasser, was wohl oft behautet wird. Der pH-Wert kann 7 -7,5 betragen, die KH-Werte sollten zwischen 5-8 liegen. Erst da wird ein Farbpigment richtig aktiviert. Auch das Algenwachstum lĂ€sst sich besser lenken. Die meisten, guten, Algenmittel benötigen eine gewisse KH-HĂ€rte um wirken zu können.

Der Koi benötigt, nicht nur um seine Farbigmente zu steuern, sondern auch fĂŒr viele andere Funktionen innerhalbs seines Stoffwechsels, einen gewissen Anteil an Mineralien und Spurenelementen, die ihm helfen diese VorgĂ€nge aufzubauen. Das Wohlbefinden des Koi und auch sein optisches Aussehen ist ganz klar von diesen VorgĂ€ngen abhĂ€ngig.

Man sollte Mineralien und Spurenelemente zusÀtzlich ins Wasser geben. Sie verbrauchen sich. Ist zu wenig vorhanden, entstehen Mangelerscheinungen, die erst spÀt bemerkt werden...und dabei lag es nur an einer Kleinigkeit.

Möchten Sie darĂŒber mehr Information? Schauen Sie sich einmal diesen Verweis an.

http://www.zooviel.de/KOI-MINERAL-1-Liter-Mineralien-fuer-alle-Gartenteiche_c365_p8427_x2.htm

Ein Teichwasser sollte biologisch aktiv sein. Nicht kĂŒnstlich eingestellt. Nehmen Sie, wenn Wasser nachgefĂŒllt werden muß, weil es verdunstet ist, kein Regenwasser. Investieren Sie lieber in einen guten Wasseraufbereiter und nehmen Leitungswasser. Im Normalfall ist in jedem Leitungswasser mehr oder weniger Karbonat enthalten. Messen Sie diesen Wert regelmĂ€ĂŸig, er verschleißt.

Auch bedenken Sie, wo Regenwasser herkommt...klar von oben, aber war die Wolke o.k? oder wissen Sie, wieviel Tauben ĂŒber das Dach geflogen sind und was verloren haben...wo das Wasser dann drĂŒberlĂ€uft? Gehn Sie hier lieber auf Nummer Sicher. Zumal Regenwasser keine HĂ€rte aufweist und die vorhandene HĂ€rte im Teich noch weiter verdĂŒnnt. NatĂŒrlich ist es nicht tragisch, es regnet nunmal und das ist sicher auch wichtig. Sie sollten nur kein Wasser sammeln und zusĂ€tzlich einleiten.

Es sind im Grunde wenige Dinge, auf die man achten sollte. Schnell entsteht Routine und es wird sicher nicht viel Aufwand bereiten.

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Datum: 28.03.2012 - 11:30 Uhr
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