Erfolgreiches Geschäftsjahr 2011
(pressrelations) -
Entsprechend erhöhte sich auch der Auftragsbestand im KUKA Konzern weiter und erreichte zum Jahresende 2011 einen Wert von 724,0 Mio. EUR; dies ist ein Anstieg von 14,8% gegenüber dem entsprechenden Stichtag des Vorjahres (31.12.2010: 630,5 Mio. EUR). Robotics verfügte dabei zum Jahresende 2011 über einen Auftragsbestand von 184,4 Mio. EUR (+23,8%) und Systems von 545,0 Mio.
EUR (+9,0%). Die Reichweite des Auftragsbestandes beträgt im Projektgeschäft des Geschäftsbereichs Systems 6-8 Monate und im Produktgeschäft des Geschäftsbereichs Robotics 3-4 Monate. Damit verfügt der KUKA Konzern über ein hohes Maß an Visibilität im laufenden Geschäftsjahr.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des KUKA Konzerns stieg im Berichtsjahr von Quartal und Quartal und verdreifachte sich nahezu im Gesamtjahr auf 72,6 Mio. EUR (Vorjahr: 24,8 Mio. EUR). Die EBIT-Marge verbesserte sich ebenfalls deutlich und wuchs von 2,3% in 2010 auf 5,1% in 2011. Für diese signifikante Verbesserung sind einerseits Volumeneffekte, anderseits die Einführung der neuen Robotergeneration KR QUANTEC bei Robotics verantwortlich. Darüber hinaus wirkte sich der Ganzjahreseffekt des Kostensenkungsprogramms aus den Jahren 2009/10 positiv auf die Ertragslage aus.
Beide Geschäftsbereiche trugen zu dieser erfreulichen Entwicklung bei. Dabei konnte Robotics seinen Beitrag zum Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mehr als verdoppeln: von 20,8 Mio. EUR (2010) auf 51,0 Mio. EUR (2011).
Gleichzeitig stieg die EBIT-Marge dieses Geschäftsbereichs im selben Vergleichszeitraum von 4,8% auf 8,3%. Systems steigerte auch durch eine verbesserte Auslastung sein EBIT von 20,0 Mio. EUR (2010) auf 33,7 Mio. EUR (2011). Die EBIT-Marge stieg von 2,9% (2010) auf 4,0% (2011). Die Kosten der Holding sanken von 16,0 Mio. EUR (2010) auf 11,6 Mio. EUR (2011). Im Vorjahresvergleichswert waren hier Beratungskosten für die Restrukturierung enthalten.
Insgesamt belief sich das Ergebnis nach Steuern 2011 im KUKA Konzern auf 29,9 Mio. EUR (Vorjahr: -8,6 Mio. EUR). Damit konnte der Konzern erstmals nach 2008 wieder ein positives Jahresergebnis erzielen. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend von -0.28 EUR (2010) auf 0,89 EUR (2011). Auf Grund der Kapitalerhöhung in 2010 sowie der in 2011 vorgenommenen Veräußerung der eigenen Anteile hat sich die Anzahl des gewichteten Durchschnitts der im Umlauf befindlichen Aktien von 30,3 Mio. Stück (2010) auf 33,4 Mio. Stück (2011) erhöht.
Die Nettoverschuldung des KUKA Konzerns; d.h. die flüssigen Mittel, abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten, betrug am 31. Dezember 2011 32,6 Mio. EUR, eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresstichtag (31.12.2010: 60,3 Mio. EUR) um 27,7 Mio. EUR. Dabei hat sich die Finanzierungsstruktur des Konzerns weiter verbessert; der Anteil der kurzfristigen Finanzschulden (7,4 Mio. EUR) an den gesamten Finanzschulden (201,4 Mio. EUR) beträgt nunmehr lediglich 3,7% (Vorjahr: 26,9%).
Auf das Eigenkapital hat sich insbesondere das positive Jahresergebnis in Höhe von 29,9 Mio. EUR (Vorjahr: -8,6 Mio. EUR) sowie der Mittelzufluss aus dem Verkauf der eigenen Aktienanteile in Höhe von 23,7 Mio. EUR erhöhend ausgewirkt. Insgesamt stieg das Eigenkapital per 31. Dezember 2011 um 54,3 Mio. EUR auf 252,4 Mio. EUR. Dementsprechend erhöhte sich auch die Eigenkapitalquote; d.h. das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme, zum Bilanzstichtag um 3,3 %-Punkte von 20,1% auf 23,4%.
Das Capital Employed des KUKA Konzerns betrug im Durchschnitt der Jahre 2010 und 2011 312,5 Mio. EUR bzw. 332,9 Mio. EUR, ist also leicht angestiegen.
Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals war angesichts eines EBIT von 72,6 Mio. EUR erneut positiv und betrug 21,8% (Vorjahr: 7,9 %).
Infolge des stark angestiegenen Geschäftsvolumens stellte der KUKA Konzern gezielt neue Mitarbeiter ein und setzte Zeitarbeitskräfte zur Abdeckung von Auftragsspitzen ein. Insgesamt erhöhte sich der Mitarbeiterstamm im Vergleich der Jahresendzahlen um 10,0% auf 6.589 (31.12. 2010: 5.990). Von den 599 neuen, fest angestellten Mitarbeitern im KUKA Konzern entfielen 406 auf den Geschäftsbereich Robotics (+17,3%), 187 auf den Geschäftsbereich Systems (+5,4%) und 6 auf sonstige Gesellschaften. Regional gesehen erfolgte der Personalaufbau hauptsächlich im Ausland: in den Wachstumsmärkten USA, Brasilien, China, Ungarn und Indien. In Deutschland verstärkte sich vor allem Robotics mit Fachleuten im Bereich Forschung
Entwicklung sowie in der Produktion in Augsburg. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte stieg im Vergleichszeitraum von 843 (31.12. 2010) auf 1.078 (31.12. 2011).
Ausblick
Der KUKA Konzern erwartet in 2012 eine weiter positive Entwicklung der Weltkonjunktur und seiner wichtigsten Absatzmärkte in der Automobilindustrie und der General Industry, wenn auch mit abnehmenden Zuwachsraten.
Auf der Basis eines hohen Auftragsbestandes und einer hohen Visibilität der Geschäftsentwicklung erwartet der KUKA Konzern in 2012 einen Umsatz mindestens auf dem Niveau des Vorjahres (2011: 1,44 Mrd. EUR). Die EBITMarge soll mehr als 5,5% (Vorjahr: 5,1%) betragen.
Auf Basis einer weiter steigenden operativen Profitabilität (EBIT) sollte sich auch der Jahresüberschuss 2012 in gleichem Maße erhöhen.
"2011 war das bisher erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte", so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG, "Es ist das Ergebnis eines gelungenen Zusammenspiels von Unternehmensstrategie, operativem Geschäft und Finanzmanagement, das unser Unternehmen wieder auf Spur brachte und eine solide Basis für die weitere nachhaltig positive Entwicklung auch in den kommenden Jahren geschaffen hat."
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