Bundesregierung erarbeitet neue Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie
(pressrelations) -
Fachdialog zur Mobilität der Zukunft gestartet
Heute eröffnete Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, den Fachdialog zur Erarbeitung der neuen Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung.
"Die Strategie soll eine Orientierungshilfe im Bereich alternativer Kraftstoffe und innovativer Antriebstechnologien geben. Die Kraftstoffe der Zukunft müssen bezahlbar, umweltfreundlich und zugleich sicher in der Beschaffung sein", so Bomba.
Ziel ist ein technologieoffener Ansatz, der alle alternativen Technologien und Energieträger berücksichtigt und es ermöglicht, den Endenergieverbrauch ebenso wie auch die CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu senken. Der Verkehrssektor hat einen Anteil von rund 30 Prozent am Endenergieverbrauch und ist für rund 18 Prozent der Emissionen verantwortlich. Zudem ist der Verkehr zu 95 Prozent von fossilen Energieträgern abhängig. In ihrem Energiekonzept hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, 40 Prozent des Endenergieverbrauchs im Verkehrsbereich bis 2050 einzusparen.
In einem umfangreichen Workshop-Programm mit ca. 400 Unternehmen, Verbänden und Experten wird in den kommenden Monaten herausgearbeitet, welche Handlungs- und Strategieoptionen bestehen, wo die verschiedenen Verkehrsträger Handlungsbedarf sehen, welche Technologien und Konzepte erfolgversprechend sind und wie ein Maßnahmenprogramm gestaltet werden kann.
Bomba:
"Der Dialog mit den Fachakteuren ermöglicht uns, wichtige Schlüsse für die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie zu ziehen. Bislang standen unterschiedliche Energieoptionen und Technologien, zahlreiche Akteure und Partner sowie verschiedene Programme und Strategien nebeneinander. All diese Aspekte können wir nun unter einem Dach diskutieren und bündeln."
Den Auftakt bildete heute ein Werkstattgespräch zum Thema "Die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie im Spiegel internationaler und europäischer Entwicklungen". Der internationale Rahmen wird ergänzt durch eine Reihe von bilateralen Fachdialogen in diesem Jahr, beispielsweise mit anderen EU-Mitgliedstaaten, den USA und Brasilien.
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