PresseKat - ÖDP enttäuscht vom achten Familienbericht

ÖDP enttäuscht vom achten Familienbericht

ID: 596290

ÖDP enttäuscht vom achten Familienbericht

(pressrelations) - nn wünscht sich zukunftsfähige und nachhaltige Familienpolitik

Der stellvertretende Sprecher des Bundesarbeitskreises Sozialpolitik in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Ulrich Hoffmann, begrüßt, dass die Bundesregierung in ihrem 8. Familienbericht das Thema Familie und Wirtschaft aufgegriffen hat. "Als ÖDP können wir das Ziel der Bundesregierung, mit einer eigenständigen Familienzeitpolitik die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern, gut unterstützen," so Hoffmann. Oberstes Kriterium muss aber die freie Wahl der Lebensführung für Familien sein.

Diese Freiheit der Familien sei in Gefahr, unter die Räder einer lediglich auf kurzfristigen ökonomischen Nutzen ausgerichteten Politik zu kommen. "Es ist gut dass der Familienbericht das Thema der Zuordnung von Familie und Wirtschaft aufgegriffen hat," so Hoffmann, "aber er behandelt dieses Thema nahezu ausschließlich aus der Perspektive der Wirtschaft und der Unternehmerverbände und nicht der Familien." Hoffmann hält daher auch den Begriff "Familienbericht" für verfehlt. Leitgedanke des Berichts sei wohl, wie man die Familie noch effektiver für den kurzfristigen ökonomischen Nutzen ausschlachten könnte, so der ÖDP-Politiker. "Das ist das Gegenteil einer auf Nachhaltigkeit angelegten kinder- und familienfreundlichen Politik," so Hoffmann. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft seien gemeinsam gefordert, Zeitstrukturen im Interesse der Familien neu zu gestalten. Immer dann, wenn der Bericht Maßnahmen vorschlägt, die dem Zeitstress in Familien etwas abhelfen könnten, wird der Text sehr nebulös oder die Bundesregierung folgt den Empfehlungen nicht. Als Beispiele nennt Hoffmann die empfohlenen Maßnahmen etwa im Teilzeit- und Befristungsgesetz. "Der achte Familienbericht der Bundesregierung macht auf dramatische Weise deutlich, wieweit wir davon entfernt sind, dass die Wirtschaft sich an den Bedürfnissen von Familien orientiert und die Politik dort unterstützend eingreift, wo freiwillige Vereinbarungen der Sozialpartner nicht greifen", so Hoffmann. Er wünsche sich eine Bundesministerin, die nicht wie eine Abteilungsleiterin im Wirtschaftsministerium agiert, sondern tatsächlich eine zukunftsfähige und nachhaltige Familienpolitik entwirft und gestaltet.





Als einen der wenigen guten Vorschläge im Familienbericht bewertet ÖDP-Politiker Hoffmann die Idee, die Elternzeit auch für Großeltern zu gewähren. "Das ist eine innovative Idee, die es sicherlich vielen Familien erleichtert, eine individuelle Betreuung für die Kinder zu ermöglichen. Ich wünsche mir mehr solcher Einfälle von der Familienministerin," so Hoffmann abschließend.


Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
Bundespressestelle
Erich-Weinert-Str. 134
10409 Berlin
Tel. 030/49854050
www.oedp.de
presse(at)oedp.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  CDU-Bildungspolitiker fordern Reform des Zwölf neue ETCs von ETF Securities auf Xetra gestartet
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 15.03.2012 - 11:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 596290
Anzahl Zeichen: 3110

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ÖDP enttäuscht vom achten Familienbericht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ödp Bundesverband (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

ÖDP wird erste Fair-Trade-Partei ...

Lüst: ÖDP will Vorbild sein Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) bewirbt sich bei der Kampagne Fairtrade Towns, um als erste Fair-Trade-Partei Deutschlands anerkannt zu werden. Bundesvorstand und Bundesparteitag haben dafür gestimmt un ...

Radeln für Bayern: ÖDP hängt in den Seilen ...

ÖDP-Chef Frankenberger besucht Kletterwald in Heigenbrücken "Die Work-Life-Balance muss stimmen. Auch beim Klettern." So kommentiert der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Sebastian Frankenberger, seinen ...

Alle Meldungen von ödp Bundesverband