PresseKat - 'Ent­wick­lungs- und Dro­gen­poli­tik besser ver­zah­nen'

'Ent­wick­lungs- und Dro­gen­poli­tik besser ver­zah­nen'

ID: 592575

"Ent­wick­lungs- und Dro­gen­poli­tik besser ver­zah­nen"

(pressrelations) - "Inter­natio­nale Dro­gen­poli­tik ist auch Ent­wick­lungs­politik! Ent­wick­lungs- und dro­gen­poli­ti­sche Maß­nah­men in Län­dern mit Dro­gen­an­bau und Dro­gen­transit­routen müssen besser ver­zahnt werden", fordern der Staats­sekre­tär im Bundes­ministe­rium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ), Hans-Jürgen Beer­feltz, und die Drogen­beauf­tragte der Bun­des­regie­rung, Mecht­hild Dyckmans.

Am 12.03.2012 be­ginnt in Wien die 55. Sit­zung der UN-Sucht­stoff­kom­mis­sion, das zen­trale inter­natio­nale Ent­schei­dungs­gre­mium zur Gestal­tung der glo­balen Drogen­politik. An der Sit­zung nehmen die Drogen­beauf­trag­te und Ver­treter des BMZ teil.

Das ge­samte in Deutsch­land und Euro­pa gehan­delte Ko­kain stammt aus dem Anden­raum. Deutsch­land setzt sich seit Jah­ren für eine ent­wick­lungs­orien­tierte Dro­gen­politik in der Zu­sam­men­arbeit mit diesen Staa­ten ein. Gemein­sam mit den Verein­ten Natio­nen führt das BMZ der­zeit Projekte zur För­de­rung alter­nati­ver Ein­kom­mens­quellen für Koka­bauern in Bolivien und Peru durch. "Wir müssen den Men­schen Alter­nativen zum illegalen An­bau von Dro­gen­pflanzen bieten. Nur wenn Bauern wirk­liche An­reize haben, andere land­wirt­schaft­liche Pro­dukte anzu­bauen oder außer­halb der Land­wirt­schaft einer Be­schäf­ti­gung nach­zugehen, werden wir eine dauer­hafte Chance haben, das Drogen­pro­blem in den Griff zu be­kom­men", so Staats­sekretär Beerfeltz.

Men­schen bauen Drogen an, weil sie arm sind, am Rande der Gesell­schaft stehen und in Staaten leben, die nicht wirk­sam gegen Dro­gen­anbau vor­gehen können. "Es reicht nicht aus, Maß­nah­men zu er­greifen, die im eigenen Land das Dro­gen­angebot und den Konsum redu­zieren. Wir stehen auch in der Ver­ant­wor­tung, die Ur­sprungs­länder bei ihrem Vor­gehen gegen An­bau und Her­stellung von Dro­gen zu unter­stützen. Deshalb ist Ent­wicklungs­zu­sam­men­arbeit mit Dro­gen­anbau- und Transit­staaten not­wen­dig", so die Dro­gen­beauf­tragte mit Blick auf die Er­öffnung der UN-Sit­zung am Montag. Bei der Kon­fe­renz führt Mechthild Dyckmans un­ter an­de­rem bi­la­te­rale Ge­spräche mit Ver­tre­tern Ecuadors, Kolum­biens und Perus, wich­tige An­bau- und Transit­staa­ten für Koka und Kokain.






Kontakt:
Dr. Rolf Steltemeier
Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Telefon: 030 / 25 03-24 50
Telefax: 030 / 25 03-25 95
E-Mail: presse-kontakt(at)bmz.bund.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Bundesgerichtshof entscheidet im Streit um die Behauptung der Marktführerschaft im Sportartikelbereich Start­schuss für nach­haltiges Förder­pro­jekt in Tunesien
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 09.03.2012 - 17:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 592575
Anzahl Zeichen: 2779

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"'Ent­wick­lungs- und Dro­gen­poli­tik besser ver­zah­nen'"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)