Hans-Jürgen Beerfeltz: "PaÂraÂdigÂmenÂwechsel zur proÂfesÂsioÂnelÂlen EvaÂluÂieÂrung der EntÂwickÂlungsÂzusamÂmenÂarbeit"
(pressrelations) - nnerstag kommen der Staatssekretär im BunÂdesÂmiÂnisÂteÂrium für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarbeit und EntÂwickÂlung (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, und Prof. Dr. Helmut Asche für ein Gespräch über die Arbeit des neuen EvaluierungsÂinstituts und zur VertragsÂunterÂzeichÂnung zusammen. Professor Asche leitet den Aufbau des "Instituts für deutsche EntÂwickÂlungsÂevaluierung". Der Staatssekretär erklärte vor dem Termin:
"Das Evaluierungsinstitut ist ein absolutes Novum im Feld der deutschen Entwicklungspolitik. Unabhängig und mit gebündelter Fachkompetenz wird das Institut in Zukunft die Ergebnisse der Projekte und Programme, die vom BMZ finanziert und gefördert werden, kritisch unter die Lupe nehmen. Das neue Institut ist ein Meilenstein, um gegenüber der Öffentlichkeit und den ParÂlaÂmenÂten in Deutschland und in unseren PartnerÂländern Rechenschaft abzulegen. Mithilfe der unabhängigen Evaluierungen werden wir die EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit aktiver und evidenzÂbasierter politisch steuern, Ergebnisse von EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit transparenter darstellen und für die Gestaltung der EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit lernen. Mit Professor Asche haben wir einen komÂpeÂtenten und renommierten Fachmann gewonnen, der die Arbeit der entwicklungsÂpolitischen Organisationen aus eigener Tätigkeit kennt." Bundesminister Niebel lasse also sich und seine Arbeit unabhängig von außen prüfen.
Zweck des Evaluierungsinstituts ist es, unabhängige Analysen und Bewertungen der Wirksamkeit, NachÂhalÂtigÂkeit und WirtÂschaftÂlichÂkeit von MaßÂnahÂmen der EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit durchÂzuÂführen sowie Verbesserungen vorÂzuÂschlagen. Das InÂstiÂtut wird auch KooperationsÂländer dabei unterstützen, eigene ErfolgsÂbewertungen von MaßÂnahmen durchÂzuÂführen. StaatsÂseÂkreÂtär Beerfeltz: "Das neue Institut wird unsere Partnerländer beim Aufbau eigener Monitoring- und EvaluierungsÂkapazitäten unterstützen, so dass auch sie ihre PolitikÂentÂscheidungen durch objektive Kriterien belegen können. So tragen wir auch auf dem Feld der Evaluierung zu mehr EigenÂverantwortung und guter RegierungsÂführung in unseren Partnerländern bei."
Prof. Dr. Helmut Asche war nach Beratungstätigkeiten in Afrika von 2006 bis 2011 Universitätsprofessor in Leipzig und ist seit Mai 2011 Honorarprofessor am Institut für Ethnologie und AfÂriÂkaÂstudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Das neue Institut für deutsche EntÂwickÂlungsÂevaÂluÂieÂrung wird über 38 MitÂarÂbeiÂterÂinnen und Mitarbeiter verfügen und hat seinen Sitz in Bonn. Professor Asche nimmt seine Tätigkeit am 15. März auf.
Das deutsche System der ErfolgsÂbewertung der EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit war bisher stark auf einzelne DurchÂfühÂrungs- und FörÂderÂorÂgaÂniÂsaÂtionen ausgerichtet. Es bedarf daher einer deutÂlich verÂstärkÂten, unabhängigen und externen Gesamtsicht sowie einer QualitätsÂsicherung interner Bewertungen. Dies wurde durch ein Gutachten zur Evaluierung in der deutschen EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit aus 2009 und durch die OECD/DAC Peer Review 2010 bestätigt.
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