Schon kurzzeitige IT-SystemausfÀlle können gravierende Folgen haben - ein durchdachter Notfallplan ist folglich unerlÀsslich
(PresseBox) - Der Ausfall von IT-Systemen stellt fĂŒr fast jedes Unternehmen eine erhebliche Bedrohung dar. Ein Disaster-Recovery-Konzept fĂŒr diese Situationen sollte deshalb immer vorhanden sein. Was man bei der Erstellung eines solchen Notfallplans beachten sollte, hat Acronis, Anbieter von Disaster-Recovery- und Data-Protection-Lösungen, in zehn Tipps zusammengestellt.
Schon ein teilweiser Ausfall von IT-Systemen kann zu einer nachhaltigen BeeintrĂ€chtigung der ProduktivitĂ€t eines Unternehmens fĂŒhren. Deshalb ist eine möglichst schnelle Wiederherstellung von Systemen und Daten auf Basis eines definierten Disaster-Recovery-Plans unerlĂ€sslich. Wie man einen effizienten Notfallmanagement-Prozess aufsetzt und welche Bereiche im Unternehmen bei der Planung berĂŒcksichtigt werden sollten, hat Acronis jetzt in zehn Punkten zusammengefasst.
1. Analyse der GeschÀftsprozesse
In einem ersten Schritt sollte der Geltungsbereich des Notfallmanagements festgelegt werden. Hier sind zunĂ€chst alle GeschĂ€ftsprozesse zu identifizieren, die fĂŒr das Unternehmen von essentieller Bedeutung sind. Bei den dabei zugrunde liegenden IT-Systemen hat das Unternehmen einen klaren Vorteil, wenn nach einem Schadensereignis sĂ€mtliche Daten inklusive Betriebssystem, Applikationen und Anwenderdaten in möglichst kurzer Zeit wieder komplett herstellbar sind.
2. Risikoanalyse und Berechnung der finanziellen Auswirkungen
FĂŒr jeden GeschĂ€ftsprozess, der als unternehmenskritisch identifiziert wurde, kann sich eine Risikoanalyse als sinnvoll erweisen. Das heiĂt, es muss zum einen bestimmt werden, welche Gefahren und Bedrohungen vorhanden sind. Zum anderen sollten nach Möglichkeit und erforderlicher Detailtiefe die Kosten quantifiziert werden, die Ausfallzeiten nach sich ziehen. Auf dieser Basis kann entschieden werden, welche GegenmaĂnahmen in welchem Umfang zu treffen sind.
3. Definition von Verantwortlichkeiten
Auch auf der organisatorischen Ebene gilt es, erforderliche MaĂnahmen fĂŒr ein effizientes Disaster Recovery zu treffen. Dabei werden alle Verantwortlichkeiten und Prozesse definiert, die eine effiziente Steuerung und Ăberwachung des Notfallmanagements sicherstellen. So kann in vielen Unternehmen eine Regelung ĂŒber die Erreichbarkeit und VerfĂŒgbarkeit von Mitarbeitern Sinn machen, die mit dem Notfallplan vertraut sind und im Ernstfall notwendige Schritte einleiten können. Auch Ăberlegungen fĂŒr regelmĂ€Ăige Schulungen können je nach Anforderungen im Unternehmen sinnvoll sein.
4. Integration der Mitarbeiter
Eine Grundvoraussetzung fĂŒr ein erfolgreiches Notfallmanagement ist die Integration der relevanten Mitarbeiter. Sie sollten ĂŒber MaĂnahmen und Zielsetzungen des Notfallmanagements informiert sein.
5. Integration in bestehende Risikomanagementsysteme
In einigen Unternehmen existiert bereits ein ĂŒbergreifendes Risiko- und Sicherheitsmanagement-System. In einem solchen Fall mĂŒssen die Prozesse des Notfallmanagements mit allen bereits etablierten AblĂ€ufen in diesen Systemen abgeglichen werden, um eine unternehmensweit konsistente Basis fĂŒr die Aufrechterhaltung der GeschĂ€ftskontinuitĂ€t zu erhalten.
6. Bestimmung von RPO und RTO
Die KenngröĂen RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective) sind wichtige Parameter fĂŒr eine Notfallplanung. Bei der Recovery Time Objective handelt es sich um die fĂŒr die Wiederherstellung der Daten vorgegebene Zeit, das heiĂt die Zeit, die vom Eintritt des Schadens bis zur vollstĂ€ndigen Wiederherstellung des Systems höchstens vergehen darf. Wenn beispielsweise der Web-, E-Mail- oder Hauptdatenbank-Server ausfĂ€llt, ist es fĂŒr jedes Unternehmen unerlĂ€sslich, dass das System innerhalb von Minuten wieder lĂ€uft. Bei der Recovery Point Objective geht es um die Frage, wie hoch der maximal hinnehmbare Datenverlust im Zweifel sein darf, der zwischen einer Sicherung und dem Ausfall des Systems entsteht. Von der unternehmensinternen Bestimmung dieser KenngröĂen hĂ€ngt auch die Wahl einer adĂ€quaten Disaster-Recovery-Lösung maĂgeblich ab.
7. Wahl der richtigen Disaster-Recovery-Lösung
Eine zukunftsweisende Disaster-Recovery-Lösung sollte auf jeden Fall heterogene Umgebungen unterstĂŒtzen. Da sich ein hoher Prozentsatz der Unternehmensdaten heute auf mobilen GerĂ€ten befindet, sollten Desktops, Workstations und auch Remote-Systeme in die Planung der Sicherung einbezogen werden.
8. Entwicklung eines Leitfadens
Als Ă€uĂerst hilfreich wird sich ein Leitfaden erweisen, der die Ergebnisse und Richtlinien der genannten Punkte dokumentiert und zusammenfasst - am besten in gedruckter Form. Das Dokument sollte im Idealfall an einem sicheren Ort aufbewahrt werden und allen am Notfallprozess Beteiligten zugĂ€nglich sein.
9. RegelmĂ€Ăige ĂberprĂŒfung und Tests
Eine ĂberprĂŒfung der Effizienz des Notfallmanagements in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden ist empfehlenswert und schafft Gewissheit. Hierzu sollten Tests und Ăbungen durchgefĂŒhrt werden, beispielsweise die Simulation des Ausfalls eines zentralen Servers. AbhĂ€ngig von den Testergebnissen kann so an einer kontinuierlichen Optimierung des implementierten Notfallmanagements gearbeitet werden.
10. Pragmatischer Tipp
Eine Software-Lösung, die neben Disaster-Recovery zur Wiederherstellung gesamter Systeme auch eine integrierte, auf die einzelnen Daten fokussierte Data-Protection-Komponente aufweist, kann von Vorteil sein. Gerade fĂŒr zahlreiche SchadensfĂ€lle, insbesondere wenn sie unterhalb der "Disaster-Schwelle" liegen, ist eine solche Lösung ideal geeignet. Sie ermöglicht eine selektive Sicherung und Wiederherstellung auf Datei- oder Objektebene. Die Sicherung kann in kĂŒrzeren ZeitabstĂ€nden erfolgen und dementsprechend lĂ€sst sich ein gezieltes Recovery fĂŒr ganz bestimmte Daten schnell durchfĂŒhren.
Diese Presseinformation kann unter www.pr-com.de abgerufen werden.
Acronis ist ein fĂŒhrender Hersteller einfach bedienbarer Disaster-Recovery- und Data-Protection-Lösungen fĂŒr alle Umgebungen (physisch, virtuell, Cloud). Unternehmen jeder GröĂenordnung, sowie Privatanwender schĂŒtzen mit der patentierten Disk-Imaging-Technologie ihre digitalen Systeme und geschĂ€ftskritischen Informationen. Mit der Disaster-Recovery-, Deployment- und Migrations-Software von Acronis werden digitale Informationen zuverlĂ€ssig abgesichert, eine hohe VerfĂŒgbarkeit und GeschĂ€ftskontinuitĂ€t von Unternehmensdaten sowie der IT-Infrastruktur gewĂ€hrleistet und Ausfallzeiten minimiert. Acronis Software wird in mehr als 90 LĂ€ndern vertrieben und ist in 14 Sprachen verfĂŒgbar. Mehr Informationen können auf der Webseite abgerufen werden: www.acronis.de.
Acronis, Acronis vmProtect, Acronis Backup & Recovery und das Acronis Logo sind eingetragene Markenzeichen oder Marken von Acronis Inc. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen LĂ€ndern.
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