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Ergebnis
Baader Bank AG mit positivem Jahresergebnis
28.02.2012 / 08:00
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Baader Bank AG mit positivem Jahresergebnis
In einem schwierigen Marktumfeld kann die Baader Bank AG für das Jahr 2011
ein vorläufiges positives Konzernergebnis in Höhe von 0,7 Mio. EUR nach
Steuern erwirtschaften. Ein Vergleich des Ergebnisses mit den im Vorjahr
veröffentlichten Zahlen ist nur bedingt aussagekräftig, da die Bank zum
01.01.2011 ihre Bilanzierung von IFRS auf HGB umgestellt hat.
Der Bilanzgewinn der Baader Bank AG beträgt 2,4 Mio. EUR. Auf der
Hauptversammlung am 29. Juni 2012 soll den Aktionären eine Dividende von
0,03 EUR (Vorjahr 0,12 EUR) vorgeschlagen werden. Die Ausschüttung erfolgt
aus dem steuerlichen Einlagenkonto.
'Die Diversifizierung unseres Geschäftsmodells trägt Früchte. In dem sehr
herausfordernden Umfeld, das vor allem durch die Staatsschuldenkrise in
Europa geprägt war, konnten wir unsere Erträge auf eine breitere Basis
stellen und unsere Position im Investmentbanking weiter ausbauen', sagte
Uto Baader, Vorsitzender des Vorstands der Baader Bank.
Aufgrund einer gestiegenen Zinsmarge konnte das Zinsergebnis im Vergleich
zum Vorjahr mit 5,9 Mio. EUR umüber 20 % gesteigert werden.
Die Verunsicherung der Anleger hat zu deutlich rückläufigen
Handelsaktivitäten in allen Marktsegmenten geführt. Dies wirkte sich
insbesondere auf das Handelsergebnis der Bank aus, das mit 46,3 Mio. EUR um
27,3 % niedriger ausgefallen ist als im Vorjahr.
Dies hat zur Folge, dass sich die Bemessungsgrundlage für die Dotierung des
Fonds für allgemeine Bankrisiken gem.§340e Abs. 4 HGB vermindert hat, so
dass ein Betrag von 5,9 Mio. EUR aufgelöst werden konnte.
Das Provisionsergebnis lag mit 31,2 Mio. EUR rund 10 % unter dem
Vorjahresniveau. Dies resultiert aus geringeren volumens- und
erfolgsabhängigen Provisionseinnahmen infolge ungünstiger Marktbedingungen
und geringerer Kundenaktivität vor allem in der zweiten Jahreshälfte.
Trotz umfangreicher Personal- und Sachinvestitionen für den Ausbau neuer
Geschäftsbereiche ist der Verwaltungsaufwand lediglich um 1,2 % gestiegen.
Dies ist vor allem in einer strengen Kostendisziplin und niedrigeren
Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen aufgrund des flexiblen
Vergütungsmodells der Bank begründet.
Unter Berücksichtigung des Fonds für allgemeine Bankrisiken verfügt der
Konzern zum 31.12.2011über Eigenmittel in Höhe von 135,1 Mio. EUR. Zum
Jahresende waren im Konzern 414 Mitarbeiter (31.12.2010: 389) beschäftigt.
Kennzahlen in Mio. EUR 2011 (HGB) 2010 (HGB)Der Vorstand
Zinsergebnis und lfd. Erträge 6,9 5,2
Provisionsergebnis 31,2 34,6
Handelsergebnis 46,3 63,6
Verwaltungsaufwand - 89,8 - 88,7
Sonstiges Ergebnis 1,2 3,3
Risikovorsorge 5,2 - 58,5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1,0 - 40,5
Außerordentliches Ergebnis 0,0 6,6
Ergebnis nach Steuern 0,7 - 35,8
Eigenkapital 105,0 110,3
Fonds für allgemeine Bankrisiken 30,1 36,0