Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien zur Aufarbeitung der NS-Zeit
Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien zur Aufarbeitung der NS-Zeit
(pressrelations) -
Zeit: Mittwoch, 29. Februar 2012, 16.15 Uhr Ort: Paul-Löbe-Haus, Saal E.300Das Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus zu erweitern und erkannte Lücken zu schließen, bleibt nach Auffassung von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine ständige Verpflichtung. Deshalb treten die beiden Fraktionen in Anträgen (SPD 17/6297, B 90/Grüne 17/6318) dafür ein, systematisch und umfassend personelle und institutionelle Kontinuitäten aus der NS-Zeit, die sich in Bundesministerien und Bundesbehörden nachzeichnen lassen, zu ermitteln und öffentlich zu machen. Der Ausschuss für Kultur und Medien will die Fragestellung zunächst mit Wissenschaftlern diskutieren und hat deshalb beschlossen, eine Anhörung zu veranstalten.
Eingeladen sind:
- Prof. Dr. Micha Brumlik, Frankfurt/Main
- Prof. Dr. Constantin Goschler, Bochum
- Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke, Dresden
- Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs
- Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Bonn
- Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Möller, München
- Prof. em. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Schwarz, Bonn
- Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis, Frankfurt/Main
Beratungsgrundlage ist dabei zusätzlich ein Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (17/4696), in dem verlangt wird, Abschlussberichte über Untersuchungen zu veröffentlichen, die sich auf Vorgängerinstitutionen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beziehen.
Die Tagesordnung zur Sitzung kann im Internet unter
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/tages-ordnungen/index.html abgerufen werden.
Interessierte Zuhörer werden gebeten, sich bis zum 27. Februar 2012 beim Ausschuss unter
kulturausschuss(at)bundestag.de mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum anzumelden. Wir bitten um Verständnis dafür, dass die Anmeldung aus Kapazitätsgründen nicht immer den Zugang garantieren kann.
Alle Medienvertreter benötigen zum Betreten der Gebäude des Deutschen Bundestages eine Akkreditierung der Pressestelle.
Bild- und Tonberichterstatter werden gebeten, sich beim Pressereferat (Telefon: +49 30 227-32929 oder 32924) anzumelden.
Bitte im Sitzungssaal Mobiltelefone ausschalten!
Auch unterwegs aktuell informiert mit der kostenlosen App "Deutscher Bundestag" und unter m.bundestag.de.
Kontakt für Journalistinnen und Journalisten
Telefon: +49 (0)30 227 37171
(montags bis freitags 8.30 bis 17 Uhr)
Fax: +49 (0)30 227 36192
E-Mail: pressereferat(at)bundestag.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 23.02.2012 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 580470
Anzahl Zeichen: 3103
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und MedienresonanzanalysenDiese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien zur Aufarbeitung der NS-Zeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Bundestag (
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Donnerstag, 17. Dezember 2015, 11 Uhr
Paul-Löbe-Haus, Europasaal 4 900
Auf der Tagesordnung steht die Zeugenvernehmung von einem BND-Mitarbeiter und Dr. Michel Koch, Abteilungsleiter Recht im Auswärtigen Amt. Die vollständige Tagesordnung find ...
Mittwoch, 16. Dezember 2015, 11:30 Uhr
Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 700
Öffentliches Fachgespräch zum Thema
"Nationales Entsorgungsprogramm"
Sachverständige:
- Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfälle
Ursula Heinen- ...
, 14. Dezember 2015, 14 Uhr
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal 3 101
Öffentliche Anhörung zum
- Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Parteiengesetzes
BT-Drucksache 18/6879
- ...