Spinalkanalstenose verursacht hÀufig Beschwerden im Lendenbereich
(firmenpresse) - MĂŒnchen im August 2008. Fast jeder kennt sie â Schmerzen im unteren RĂŒcken. Doch nicht allein Bandscheibe oder Ischiasnerv kommen als Verursacher in Frage. Bei mindestens jedem dritten Patienten ĂŒber 60 Jahre gehen RĂŒckenschmerzen auf eine Einengung des Wirbelkanals zurĂŒck. Von der HalswirbelsĂ€ule bis zum Kreuzbein erstreckt sich innerhalb der WirbelsĂ€ule dieser Hohlraum, in dem wichtige Nerven sowie BlutgefĂ€Ăe zur Versorgung des RĂŒckenmarks den nötigen Schutz finden. Durch natĂŒrliche VerschleiĂprozesse entstehen im Laufe der Zeit Verengungen, die Schmerzen verursachen. âMit minimalinvasiven Therapien und neuen, schonenden Operationsmethoden lassen sich diese Schmerzen heutzutage gut behandelnâ, erklĂ€rt Dr. Reinhard Schneiderhan, OrthopĂ€de und WirbelsĂ€ulenspezialist aus MĂŒnchen.
StabilitĂ€t sorgt fĂŒr Schmerzfreiheit
In leichten FĂ€llen lindern konservative Therapien wie Krankengymnastik, physikalische Therapie oder Injektionen die Beschwerden deutlich. Bei stĂ€rkeren BeeintrĂ€chtigungen erzielen minimalinvasive Therapien wie die Behandlung mit Mikrolaser gute Erfolge. Bei der Mikrolasertechnik bringen gezielt angewendete Laserstrahlen das ausgetretene Bandscheibengewebe zum Schrumpfen, wĂ€hrend der WirbelsĂ€ulenkatheter insbesondere bei störenden Narben und Bandscheibenvorwölbungen Anwendung findet. In schweren FĂ€llen sorgt die Stabilisierung der WirbelsĂ€ule fĂŒr Entlastung und Beschwerdefreiheit. Mit neuen Operationsmethoden verlaufen auch neurochirurgische Eingriffe möglichst schonend. âZu den Vorteilen dieser Verfahren zĂ€hlen Vermeidung von Narbenbildung im RĂŒcken, geringer Blutverlust wĂ€hrend des Eingriffes sowie Schonung angrenzender Nervenâ, erklĂ€rt Dr. Samer Ismail, Neurochirurg der Praxisklinik Dr. Reinhard Schneiderhan in MĂŒnchen. Durch einen seitlichen Schnitt zwischen Becken und den unteren Rippen setzen die Spezialisten einen kleinen Kunststoffblock zwischen die Wirbel. Dort dient er als Platzhalter fĂŒr die beschĂ€digte Bandscheibe, die die Spezialisten wĂ€hrend des Eingriffes entfernen. Dank dieser Technik weitet sich der Wirbelkanal, sodass die Nerven sich wieder ausdehnen und die Schmerzen verschwinden.
Versteift, aber beweglich
Erweist sich der Spinalkanal als rundherum verengt, ermöglicht die VertiFlex-Technik einen schonenden Eingriff mit kleinen Schnitten. WĂ€hrend der Neurochirurg die betroffenen Wirbelkörper mittels Titanschrauben stabilisiert und dadurch sogar starke Einengungen behebt, kann er gleichzeitig störende Knochenteile und ausgetretenes Bandscheibengewebe entfernen und durch einen Kunststoffblock ersetzen. âMithilfe der neuartigen Dynabolt-StoĂdĂ€mpfer bleibt die Beweglichkeit in einem hohen MaĂ erhaltenâ, berichtet Dr. Ismail. Durch gefederte Titanschrauben kommen die betroffenen Wirbel ihrer bisherigen Funktion weiter nach, sodass der umliegende Bereich nicht vorzeitig verschleiĂt.
Weitere Informationen unter www.orthopaede.com
Die Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen hat sich auf die Behandlung von WirbelsĂ€ulen-Erkrankungen spezialisiert. Im Mittelpunkt steht ein interdisziplinĂ€res Diagnose- und Therapiekonzept, welches durch FachĂ€rzte aus OrthopĂ€die, Neurochirurgie, Chirotherapie und AnĂ€sthesie umgesetzt wird. RĂŒckenbeschwerden behandeln die Experten mit modernsten Methoden, wie minimalinvasive Verfahren. Mit ĂŒber 10.000 WirbelsĂ€ulenkatheter-, 8.000 Bandscheibenlaser- und 12.000 Hitzesondentherapien gehören sie zu den erfahrensten Spezialisten Deutschlands. Seit kurzem bietet die Praxisklinik diese Verfahren â sofern eine stationĂ€re Behandlung medizinisch begrĂŒndet ist â auch fĂŒr Kassenpatienten auf Krankenschein an.
Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Leiter der Praxisklinik, ist WirbelsĂ€ulenspezialist und OrthopĂ€de. 2000 wurde er von der deutschen WirbelsĂ€ulenliga e.V. zum PrĂ€sidenten ernannt. Neben der Mitgliedschaft in vielen internationalen Fachgesellschaften fĂŒhrt er die Bezeichnung Algesiologe (Schmerztherapeut) mit Anerkennung der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Schmerztherapie e.V.
Praxis Dr. med. Schneiderhan und Kollegen,
Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Anja Koutny,
Eschenstr. 2, 82024 MĂŒnchen/Taufkirchen
Tel: 089 / 614510-0, Fax: 089 / 614510-12, E-Mail: koutny(at)orthopaede.com, www.orthopaede.com