(ots) - Der Artikel "Die Methode Kracht" sprengt die Grenzen
der Literaturkritik, weil er einen der besten und wichtigsten Autoren
der Gegenwartsliteratur mit Unterstellungen und atemberaubenden
Verdrehungen aus dem Kosmos der deutschsprachigen Literatur
ausgrenzen will. Der Vorwurf der Verbreitung rassistischen
Gedankenguts in Bezug auf Christian Krachts hochgelobten Roman
"Imperium" ist bösartig und stellt den Autor Christian Kracht auf
perfide Weise an den Pranger. Der Verlag Kiepenheuer & Witsch, der in
der Tradition antifaschistischen und demokratischen Denkens und
Publizierens steht, wird alles tun, um diesem journalistischen
Rufmord entgegenzutreten. "Imperium" ist von einer Vielzahl von
Autoren (Uwe Timm, Elfriede Jelinek), Verlegern (Alexander Fest, Jörg
Bong) und Journalisten hoch gelobt worden, niemand hat auch nur
ansatzweise einen Zusammenhang zu Rassismus und totalitärem Denken
darin gefunden. Im Gegenteil: Der Roman ist eine komplexe
literarische Parabel auf die Abgründe, Verirrungen und Gefahren, die
in romantischen deutschen Selbstermächtigungen seit dem 19.
Jahrhundert angelegt sind.
Helge Malchow und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verlags
Kiepenheuer & Witsch
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