(ots) - In der zweiten Folge der ZDF-"Terra X"-Reihe
"Expedition", die das Leben großer Entdecker erzählt, folgt Robert
Atzorn am Sonntag, 12. Februar 2012, 19.30 Uhr, den Spuren Johann
Ludwig Burckhardts in die Wüste. Als Moslem getarnt soll er Anfang
des 19. Jahrhunderts im Auftrag der britischen African Association
den Niger in Zentralafrika erkunden. Unter dem Tarnnamen Scheich
Ibrahim reist er von Aleppo aus Richtung Kairo, wo er sich der großen
Karawane ins Innere Afrikas anschließen will. Auf dem Weg dorthin
macht er eine Entdeckung, die in Europa für Schlagzeilen sorgt: Am
22. August 1812 entdeckt er mitten in der Wüste des heutigen
Jordaniens die Ruinen der legendären antiken Stadt Petra, die seit
Jahrtausenden verschollen war. Und das sollte nicht seine einzige
Entdeckung bleiben. Auch die Felstempel von Abu Simbel entreißt er
dem Vergessen.
Sechs Jahre lang lebt Johann Ludwig Burckhardt in der arabischen
Welt und taucht immer tiefer in sie ein. Dabei wird seine Tarnung zu
seiner wahren Identität - gekrönt von einer Pilgerreise nach Mekka.
Er wird zu einem der ersten Vermittler zwischen Orient und Okzident.
Bis heute liefern seine Aufzeichnungen wichtige Erkenntnisse für das
Verständnis der islamischen Welt. Burckhardts eigentliche Mission
jedoch erfüllt er nicht: Kurz vor dem Aufbruch der Karawane nach
Timbuktu erkrankt er an der Ruhr und stirbt mit nur 32 Jahren in
Kairo. In aufwändigen Inszenierungen erzählt Robert Atzorn in "Terra
X" das Leben des Johann Ludwig Burckhardt alias Scheich Ibrahim und
seine Verwandlung vom Christen zum Moslem.
Die dritte und letzte Folge, "Expedition in die Südsee - Georg
Forster", zeigt das ZDF am Sonntag, 19. Februar 2012, 19.30 Uhr.
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