(ots) - Der Potsdamer Fotograf Eberhard Thonfeld erhält den
mit 10.000 Euro dotierten Sven-Simon-Preis 2011 der WELT am SONNTAG.
Ausgezeichnet wird er für sein Bild "Wasserkraftwerk", das vier
Brandenburger Kanuten beim Training am Olympiastützpunkt zeigt. "Für
mich ist das eine ganz besondere Auszeichnung, weil ich schon seit
meiner Studienzeit ein großer Anhänger der Fotografien von Sven Simon
bin", sagte Thonfeld.
Für die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Axel Sven
Springer und weiter bestehend aus ehemaligen Weltmeistern bzw.
Olympiasiegern wie Boris Becker (Tennis), Franz Beckenbauer
(Fußball), Katarina Witt (Eiskunstlauf), Dirk Nowitzki (Basketball),
Sebastian Vettel (Formel 1) und seit 2011 auch Martin Kaymer (Golf)
ist "Wasserkraftwerk" das "Sportfoto des Jahres". Platz 2 ging an
Sascha Fromm für sein Bild "Umkurvt". Den dritten Platz erreichte
Alexander Hassenstein mit dem Foto "Vor dem Absprung".
Anlässlich der Preisverleihung eröffnet der Ehrenspielführer der
Fußball-Nationalmannschaft, Uwe Seeler, am 15. März um 12.00 Uhr in
der Hamburger Axel-Springer-Passage die diesjährige
"Sven-Simon-Ausstellung". Dort werden alle preisgekrönten Bilder seit
1999 ausgestellt. Der Eintritt ist frei.
Der Sven-Simon-Preis wird jährlich zum Gedenken an Axel Springer
jr., den ältesten Sohn des Verlegers Axel Springer, verliehen. Er war
unter dem Pseudonym Sven Simon professioneller Fotograf, gewann viele
renommierte Preise und errang internationale Anerkennung. Im Januar
1980 verstarb der ehemalige Chefredakteur der WELT am SONNTAG im
Alter von 38 Jahren. Um sein Andenken zu wahren, stiftete die WELT am
SONNTAG den Sven-Simon-Preis, der seit 1999 für die besten Sportfotos
des Jahres vergeben wird.
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