(ots) - Leichtathletin Gesa Felicitas Krause
(Frankfurt/Main) und Kanute Tom Liebscher (Dresden) sind die
Eliteschüler des Sports 2011. Das gaben der Deutsche Olympische
Sportbund (DOSB) und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV)
am Dienstag auf dem DOSB-Neujahrsempfang in Frankfurt/Main bekannt.
DOSB und DSGV ehrten das Duo für seine Erfolge im Juniorenbereich und
starke Auftritte bei den Weltmeisterschaften "der Großen". Als
"Eliteschule des Sports 2011" wurde der Standort Dresden prämiert.
DOSB und DSGV zeichneten die beiden Nachwuchssportler aber nicht
nur für ihre sportlichen Leistungen aus. Die 19-jährige Krause wurde
2011 U20-Europmeisterin im Hindernislauf und erreichte bei der
Leichtathletik-WM im südkoreanischen Daegu einen starken neunten
Platz. Parallel dazu legte der Schützling von Trainer Wolfgang Heinig
die Abiturprüfungen ab und peilt ab Herbst ein Studium im Bereich
International Business an.
Tom Liebscher (18) gewann bei der Junioren-Heim-WM in Brandenburg
in seinem Kajak drei Titel und verpasste bei der Weltmeisterschaft
der Aktiven in Szeged/Ungarn mit Platz vier nur ganz knapp eine
Medaille. Zudem glänzt der Schützling von Trainer Jens Kühn in der
Schule mit starken Noten und wird im Olympiajahr an der "Eliteschule
des Sports 2011" in Dresden sein Abitur ablegen.
"In den Eliteschulen des Sports sollen Jugendliche mit sportlichem
Talent zu Persönlichkeiten heranwachsen. Dabei können sie den
Grundstein für ihre leistungssportliche Karriere legen und einen
qualifizierten Bildungsabschluss erreichen. Gesa Felicitas Krause und
Tom Liebscher haben sich die Auszeichnungen durch ihre schulischen
Leistungen und die hervorragenden Ergebnisse bei
Nachwuchsmeisterschaften in ihrem Sport verdient. Außerdem haben sie
bereits bei Weltmeisterschaften der Aktiven aufhorchen lassen, was
auf eine tolle sportliche Karriere hoffen lässt", sagte Gudrun
Doll-Tepper, DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung,
in ihrer Laudatio.
Werner Netzel, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen
Sparkassen- und Giroverbandes, zeichnete den traditionsreichen
Standort Dresden als "Eliteschule des Sports 2011" aus. Er hob in
seiner Ansprache hervor: "In Dresden werden Athleten sowohl aus dem
Wintersport als auch aus dem Sommersport unterrichtet, trainiert und
betreut. Die Schule kann Medaillen vom Eisschnelllauf bis hin zum
Rudern und Volleyball aufweisen. Die Freistellung von Sportlerinnen
und Sportlern für Training und Wettkämpfe gehört zum täglichen
Geschäft der Bildungseinrichtung. Der versäumte Schulstoff kann im
Förderunterricht problemlos nachgeholt werden. Lehrer und Mitarbeiter
der Eliteschule des Sports in Dresden sind extrem flexibel und
hilfsbereit."
Prominentester Absolvent der Eliteschule des Sports in Dresden war
in der jüngeren Vergangenheit Raul Spank. Der Hochspringer erwarb
2008 zunächst die allgemeine Hochschulreife in Dresden und kurz
darauf bewies er als Fünfter bei den Olympischen Spielen in Peking
besondere Hochsprungreife.
Im Vorjahr wurde der Nordische Kombinierer Johannes Rydzek
(Oberstdorf) als Eliteschüler des Jahres 2010 geehrt. "Eliteschule
des Sports 2010" war das Christliche Jugenddorfwerk in Berchtesgaden
geworden.
Die Eliteschulen des Sports sind ein Verbundsystem bestehend aus
Schule, Training am Olympiastützpunkt und Wohnen im Internat. Die
jungen Sportler erfahren so die bestmögliche schulische und
gleichzeitig sportspezifische Ausbildung. In der deutschen
Olympiamannschaft von Vancouver waren von 153 nominierten Athletinnen
und Athleten 82 ehemalige oder aktuelle Eliteschüler. Sie sind am
Gewinn von 25 der insgesamt 30 deutschen Medaillen beteiligt gewesen.
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband ist der erste und bislang
einzige Förderer der Eliteschulen des Sports aus der Wirtschaft. In
Kooperation mit dem DOSB, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie den
Kultus- und Sportministern der Länder besteht das Engagement für die
Eliteschulen des Sports bereits seit 1997. Während der Olympischen
Jugend-Winterspiele in Innsbruck im Januar luden DOSB und DSGV die
besten Schülerinnen und Schüler der 39 Standorte zu einem Workshop
ein. Dabei trafen die Ausgezeichneten auch mit den 57 Mitgliedern der
Deutschen Jugend-Olympiamannschaft zusammen, in der 26 Athletinnen
und Athleten standen, die an den Eliteschulen des Sports lernen und
trainieren.
Mehr unter http://www.eliteschulen-des-sports.de/
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