Beerfeltz: NehÂmen unÂseÂre VerÂpflichÂtung für den StandÂort Bonn sehr ernst
(pressrelations) - "Der entÂwickÂlungsÂpoÂliÂtiÂsche StandÂort Bonn wird 2012 bedeuÂtend weiÂter geÂstärkt werÂden. Die AnÂsiedÂlung des EvaÂluieÂrungsÂinstiÂtuts und von 'Engagement Global', aber auch der starke PersoÂnalÂaufÂwuchs des MiÂnisÂteÂriums in Bonn, der der StärÂkung der poliÂtiÂschen Steuerung der EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit dient, setzen klare AkÂzente. Damit werden über 200 hochÂwertige ArbeitsÂplätze für den Nord-Süd-StandÂort Bonn langÂfristig geÂsichert", so der StaatsÂsekreÂtär im BundesÂminisÂteÂrium für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarbeit und EntÂwickÂlung heute in Bonn.
"Das BundesÂmiÂnisteÂrium für wirtÂschaftÂliche ZuÂsammenÂarbeit nimmt seine VerÂpflichÂtunÂgen in Bezug auf die StärÂkung des StandÂorts Bonn sehr ernst. Die VorÂwürfe von Seiten einiger BunÂdesÂtagsÂabÂgeordÂneter verÂkennen die HerausÂforÂdeÂrungen der derÂzeiÂtigen UmÂbruchÂphase der DeutÂschen GesellÂschaft für InterÂnatioÂnale ZuÂsammenÂarbeit (GIZ)."
So sei es zwar richtig, dass das GIZ-PerÂsoÂnal am ersten DienstÂsitz der GIZ in Bonn 2011 weÂniger gewachÂsen sei als am zweiÂten DienstÂsitz in EschÂborn. Dies sei aber "konÂjunkÂturell" bedingt ? das AufÂtragsÂgeÂschäft in EschÂborn und auch das in Berlin sei 2011 beÂsonÂders stark gewachÂsen. Bonn wird jedoch 2012 nachÂziehen. Eine Reihe innoÂvaÂtiÂver GeÂschäftsÂfelÂder sei inÂzwiÂschen in Bonn angeÂsiedelt, wie zum BeiÂspiel das InÂlandsÂgeÂschäft, hochÂrangiÂge entÂwickÂlungsÂpoliÂtische DialogÂforÂmate um ZuÂkunftsÂthemen und Trends wie Bildung, Klima und Globale PartÂnerÂschafÂten. HierÂdurch werde die GrundÂlage für einen weiteren persÂpekÂtiÂviÂschen AusÂbau am StandÂort Bonn gelegt.
"Das MiÂnisÂteÂrium beobachÂtet die weitere EntÂwickÂlung genau und wird nachÂsteuern, sollte sich diese ProgÂnose nicht bewahrÂheiten", so StaatsÂsekreÂtär Beerfeltz. Die GIZ sei gebeÂten worden, die PersÂpekÂtiven für den GIZ-StandÂort Bonn für die nächsten Jahre noch geÂnauer herausÂzuÂarbeiten.
Den VorÂwurf, VorstandsÂfunktioÂnen der GIZ würden nicht ausÂreiÂchend in Bonn wahrÂgeÂnomÂmen und auch entÂwickÂlungsÂpolitiÂsche VeranÂstalÂtungen fänÂden nicht ausÂreichend in Bonn statt, wies StaatsÂsekreÂtär Beerfeltz zurück:
"OffenÂbar wissen die BundesÂtagsÂabgeordÂneten nicht, dass die Hälfte der VorÂstandsÂsitÂzungen der GIZ in Bonn stattÂfindet. Im OktoÂber kamen 180 GIZ-FührungsÂkräfte aus aller Welt zu ihrer großen FührungsÂkonÂfeÂrenz nach Bonn. Gerade letzte Woche fand eine VeranÂstalÂtung zum einÂjähriÂgen GeburtsÂtag der GIZ mit allen VorÂstänÂden hier statt. AußerÂdem möchte ich die AbÂgeordÂneten auf die Reihe von neuen KonferenzÂformaÂten hinÂweisen, beispielsweise die 'Bonner PersÂpekÂtiven', die die GIZ in KoÂoperaÂtion mit der Stadt Bonn durchÂführt. Gestartet wurde dies mit der 'Bonn2011 Conference' (The Water, Energy and Food Security Nexus. Solutions for a Green Economy ? gemeinÂsam mit dem BMU), als nächstes stehen TheÂmen wie 'Green Urban Economies' und 'AnÂpassung an den KlimaÂwanÂdel' an."
Im Herbst 2011 fand mit finanÂzieller UnterÂstütÂzung des BMZ in Bonn die jährÂliche interÂnatioÂnale KonÂfeÂrenz der VereinÂten NatioÂnen mit NichtÂreÂgieÂrungsÂorganiÂsaÂtioÂnen statt, an der über 1.000 DeÂleÂgierte teilÂnahÂmen. Das BMZ und StaatsÂsekreÂtär Beerfeltz persönÂlich setzen sich weiter gemeinÂsam mit der Stadt Bonn intenÂsiv für die AnÂsiedÂlung interÂnatioÂnaler OrÂganiÂsaÂtioÂnen und VN-SekreÂtaÂriaÂte ein, wie beiÂspielsÂweise das InnoÂvaÂtions- und TechnologieÂzentrum (IITC) der interÂnatioÂnalen OrganiÂsation für erneuerÂbare EnerÂgien (IREÂNA), das im Herbst 2011 in Bonn seine Arbeit aufÂnahm.
Das gemeinÂsame Ziel sei, Bonn bis 2015 zu einem interÂnatioÂnalen ZenÂtrum für nachÂhaltige EntÂwickÂlung sowie zur Lern- und NetzÂwerkÂplattÂform auszuÂbauen, so der StaatsÂsekreÂtär.
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