(ots) - Der Sporthilfe-Eid der Stiftung Deutsche
Sporthilfe greift auch im fünften Jahr erfolgreich. Im Jahr 2011 gab
es drei Verstöße geförderter Athleten: ein Fall ist bereits
rechtskräftig, zwei schwebende Verfahren laufen noch.
Nach ihren Förderrichtlinien müssen alle Athleten, die von der
Sporthilfe eine Förderung erhalten, den Sporthilfe-Eid
unterschreiben. Viele ehemals geförderte Athleten haben den Eid aus
Solidarität ebenfalls gezeichnet. Seit Einführung des Sporthilfe-Eids
ab 1. Januar 2007 wurden zehn Verstöße sanktioniert.
"Unser konsequentes Vorgehen ist etabliert und akzeptiert. Auch
wenn in den meisten Fällen kein vorsätzliches Vergehen offenbar wird,
so stehen auch die sanktionierten Athleten hinter dem
Sporthilfe-Anliegen, sich zu den Werten des Sports und zum Kampf
gegen Doping und Manipulation zu bekennen", so Jörg Adami, Mitglied
des Vorstands der Stiftung Deutsche Sporthilfe. "In allen bisherigen
Fällen sind wir stets konsequent vorgegangen und haben die Förderung
auf Basis des gemeldeten Verstoßes unmittelbar gesperrt. Unser
Verfahren sieht für jeden betroffenen Athleten eine persönliche
Anhörung der Athleten vor, bei der u.a. die Rückzahlungs-Modalitäten
der Fördergelder fest gelegt werden."
Der "Sporthilfe-Eid" beinhaltet eine schriftliche Verpflichtung
der Athleten, die Prinzipien des Sports zu verteidigen, "niemals zu
dopen" und gegen jede Art der Leistungsmanipulation aufzustehen. Teil
der Vereinbarung, die von einem "Bürgen" als Vertrauensperson der
Sportler mit unterzeichnet werden soll, ist das Recht der Deutschen
Sporthilfe, bei Doping-Vergehen gezahlte Fördergelder der letzten
zwei Jahre zurückzufordern. Alle Athleten, die neu in die Förderung
aufgenommen werden wollen, das sind etwa rund 1.000 pro Jahr, müssen
die Verpflichtungserklärung unterschreiben.
Mit den Leitbegriffen "Leistung. Fairplay. Miteinander." hatte die
Stiftung Deutsche Sporthilfe im Oktober 2006 eine
Kommunikations-Kampagne unter dem Motto "Die Prinzipien des Sports
stärken unser Land" gestartet und in diesem Zusammenhang auch den
Sporthilfe-Eid für alle geförderten Athleten mit Wirkung zum 1.
Januar 2007 eingeführt.
Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
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E-Mail: hans-joachim.elz(at)sporthilfe.de
Internet: www.sporthilfe.de
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