(firmenpresse) - Die Linkshändigkeit war früher in der Schule ein richtiges Problem. Die Schüler bekamen die linke Hand, wenn sie damit zu schreiben neigten, nach hinten gebunden oder vorne irgendwie fixiert. Rechtsschreiben war angesagt. Die Lehrer hatten jede Menge Arbeit mit denen, die Linkshändig schreiben wollten bzw. es einfach rechts nicht konnten. Dabei handelt es sich um eine angeborene Veranlagung, die man so ohne Weiteres nicht abschalten bzw. "umpolen" kann. Wenn heute jemand mit der linken Hand schreibt, dann hatte er nicht Glück, weil es in der Schule vielleicht nicht entdeckt wurde, vielmehr gehört er zu der Generation, ab der es einfach nicht mehr praktiziert wurde, dass einem Linkshänder das Rechtsschreiben beigebracht wurde.
Statistisch gesehen sind es weltweit rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung, die überhaupt links schreiben bzw. bei denen die linke Hand dominant ist. Schreibt dabei ein Kind links, ist es für die Eltern wichtig zu wissen, dass sie für spezielles Schreibgerät sorgen müssen. Füller und andere Utensilien für den Schulbedarf findet man heute auch im Internet, im Schulshop.
Schreibrichtung und Blatthaltung
Der Grund, warum für entsprechend für Linkshänder geeignetes Schreibzeug gesorgt werden sollt ist, weil auch die natürliche Blick- und Schreibrichtung der Linkshänder in der Regel von rechts nach links verläuft. Dabei kann es bei den ersten Schreib- und Leseübungen durchaus auch vorkommen, dass trotz dem linkshändig geeigneten Schreibstift Verdrehungen von Buchstaben, Silben oder auch Ziffern vorkommen.
Die Lage der Blätter ist bei Linkshändern auch eine andere beim Schreiben, als dies bei Rechtshändern der Fall ist. Das heißt das Blatt, auf dem geschrieben wird, liegt links der Körpermitte und ist meist auch leicht im Uhrzeigersinn gedreht. Das Stiftende lässt man dabei
zur linken Schulter zeigen. Ein entspanntes Schreiben ist aber auch nur dann möglich, wenn genügend Platz in die entsprechende Richtung ist. Das heißt die Schüler sollten die Sitzseite sehr gut wählen.