PresseKat - Häufige Frauenkrankheit

Häufige Frauenkrankheit

ID: 554771

Ursachen für Scheideninfektionen sind vielfältig

(firmenpresse) - sup.- Es gibt kaum eine Frau, die mit diesem unangenehmen Krankheitsbild noch nicht konfrontiert wurde. Es kündigt sich mit vermehrtem Ausfluss, Juckreiz und Brennen an. Die Rede ist von Scheideninfektionen - ein Problem, das vielen Frauen peinlich ist. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Ursachen für eine solche Erkrankung. Und es ist keineswegs mangelnde Hygiene, die Infektionen begünstigt, sondern im Gegenteil oft sogar übertriebene Pflege mit Seife und Waschlappen, weil dadurch das natürliche Gleichgewicht der Scheidenflora gestört werden kann. Weitaus häufiger noch werden Infektionen jedoch durch ganz alltägliche Faktoren ausgelöst. Dazu gehören z. B. hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren oder die notwendige Einnahme von Antibiotika beispielsweise bei Atemwegsinfekten.
Bei aller Umsicht ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau im Laufe ihres Lebens mehrfach an Scheideninfektionen erkrankt, sehr hoch. Wichtig ist es dann, einen Frauenarzt aufzusuchen. Der Arzt wird entweder eine antibiotische (bei Bakterien) oder eine antimykotische (bei Pilzen) Therapie verschreiben. Dadurch werden Krankheitserreger wirkungsvoll abgetötet - leider häufig auch die schützenden Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Um einem Rückfall vorzubeugen, sollten nach der Behandlung daher unbedingt Laktobazillen angewendet werden. Sie sorgen dafür, dass die gestörte Balance der Scheidenflora wieder in ein natürliches Gleichgewicht kommt. Solche Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Empfehlenswert sind beispielsweise Gynophilus Scheidenkapseln, die laut einer Studie an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des Allgemeinen Krankenhauses Wien nachweislich bei 83 Prozent der Patientinnen, die zuvor Antibiotika eingenommen hatten, zu einer gesunden Scheidenflora führten. In der Kontrollgruppe lag dieser Prozentwert nach alleiniger Behandlung mit Antibiotika hingegen lediglich bei 35 Prozent.



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Datum: 16.01.2012 - 16:30 Uhr
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