(ots) - Der britische Schauspieler Daniel Craig sieht die
Faszination für Actionhelden in deren Makeln und Schwächen begründet.
Interessant sei, so Craig im Interview mit der ZEIT, "wie sie diese
überwinden. Man schaut ihnen zu, wie sie über sich selbst
hinauswachsen. Das möchte jeder können." Im echten Leben seien echte
Helden dagegen eher schüchtern. "Ich kenne Feuerwehrleute, die bei
9/11 dabei waren, die in die brennenden Türme reingingen, um
Menschenleben zu retten. Sie sprechen nur widerwillig darüber."
Craig musste bei den Dreharbeiten für "Ein Quantum Trost" seine
Angst überwinden: "Ich habe Höhenangst. Aber bei den Dreharbeiten für
"Ein Quantum Trost" sollte ich aus dem Fenster springen, auf einen
fahrenden Bus." Er dachte, er müsse sterben, sei aber dennoch
gesprungen. "Ich hatte wohl mehr Angst vor der Blamage, wenn ich
runterklettere und nicht springe, als vor dem Sprung selbst. Ich habe
es geschafft, aber ich will es nicht noch einmal erleben", so Craig.
Pressekontakt:
Das komplette ZEIT-Interview dieser Meldung senden wir Ihnen für
Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-237, Fax:
040/3280-558, E-Mail: presse(at)zeit.de). Diese Presse-Vorabmeldung
finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.