(ots) - Mit Christian Petzolds neuem Film "Barbara", dem
Drama "Gnade" von Matthias Glasner, "Tabu" von Miguel Gomes und
"Meteora" von Spiros Stathoulopoulos haben es vier
ZDF-Kino-Koproduktionen in den internationalen Wettbewerb der
diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Berlin geschafft.
"Wir sind stolz darauf, mit gleich vier Kino-Koproduktionen im
begehrten und renommierten Wettbewerb der Berlinale vertreten zu
sein. Das ist die Königsklasse, und wir freuen uns sehr, dass unser
Engagement für den deutschen Kinofilm so eindrucksvoll belohnt wird",
so ZDF-Fiction-Chef Reinhold Elschot.
Christian Petzolds neuer Film "Barbara" erzählt von einer jungen
Ärztin (Nina Hoss), die, nachdem sie im Sommer 1980 einen
Ausreiseantrag aus der DDR gestellt hat, in ein kleines Krankenhaus
tief in der Provinz versetzt wird. Gemeinsam mit ihrem Freund
bereitet sie die Flucht in den Westen vor, als sie sich Hals über
Kopf in den Arzt Andre (Roland Zehrfeld) verliebt. Nun muss sie sich
entscheiden: Liebe oder Freiheit?
Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr spielen die Hauptrollen in
Matthias Glasners Film "Gnade": Niels und Maria haben beschlossen,
ihre Zelte in Deutschland abzubrechen und am norwegischen Polarmeer
ein neues Leben zu beginnen. Ein paar Monate später begeht Maria nach
einem Unfall Fahrerflucht. Die Schuldfrage stellt das Weltbild der
Familie in Frage.
"Tabu", ein Film von Regisseur Miguel Gomes, erzählt die
Geschichte einer temperamentvollen alten Frau. Ihre capverdische
Haushälterin und eine sozial engagierte Nachbarin leben im selben
Stockwerk eines Wohnhauses in Lissabon.
Als die alte Frau stirbt, lernen die beiden anderen eine
Geschichte aus ihrer Vergangenheit kennen - die Geschichte einer
leidenschaftlichen Liebe und eines Verbrechens im Afrika des
Abenteuerfilms.
In "Meteora" entdecken ein junger Mönch und eine junge Nonne ihre
Liebe füreinander und geraten in eine ernste Glaubenskrise. Vor der
atemberaubenden Kulisse der weltberühmten Klosteranlagen von Meteora
hat der junge griechische Regisseur Spiros Stathoulopoulos einen
einzigartigen Spielfilm inszeniert, der sich mit grundsätzlichen
Fragen des christlichen Glaubens und Lebens auseinandersetzt.
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